35+3 – Wie mein Sohn Christian auf die Welt kam!

 

Kinderwunsch…

Mein Mann und ich waren uns von Anfang an einig…. wir wollen zwei Kinder die relativ nah beieinander sind (altersmäßig).

Naiv wie ich war,  dachte ich…. Du hast lange gebraucht bevor du das erste Mal schwanger wurdest, dann fäng lieber früher „mit dem Üben“ an. Als ich wieder schwanger wurde, war meine Tochter gerade mal 4 Monate alt. Im ersten Moment dachte ich „Ah, du scheiße!!!“. Doch der Schock hielt nur kurz an und wir beide freuten uns sehr auf unser zweites Kind!

Der Entbindungstermin sollte am 20.02.2014 sein. „Na toll, dachte ich, mein Sohn kommt bestimmt wie meine Tochter, 2 Tage zu spät, und dann haben wir gemeinsam Geburtstag….

Plazenta fehl am Platz…

Alles war super und unser Baby entwickelte sich wunderbar. In der 12. Woche entdeckte meine Frauenärztin, dass die Plazenta ziemlich weit unten saß. Sie machte mir aber noch Hoffnung, dass sich das verändern kann.

Etwa in der 16 Woche war dann klar, die Plazenta sitzt direkt auf dem Muttermund. Eine Plazenta Previa Totalis.
Ich hatte keine Ahnung was das bedeutete und informierte mich nach dem Gespräch bei der Ärztin erst mal im Internet. Horrorgeschichten von einer sich ablösenden Plazenta und der Lebensgefahr für das ungeborene war die Rede.

UND: Dass die einzige Möglichkeit, das Kind auf die Welt zu bringen – der Kaiserschnitt war! Für mich ein absoluter Horror. Ich habe meine Tochter spontan entbunden und habe mir NICHT vorstellen können, mich operieren zu lassen aus Angst oder um den Schmerzen aus dem Weg zu gehen. Für mich war der Kaiserschnitt immer keine richtige Geburt! Und nun? Ich hatte keine Wahl! Die Welt ging für mich unter und ich hatte sehr lange daran zu knabbern.

Meine Frauenärztin riet mir zur absoluten Vorsicht und einer sofortigen Vorsprache in der Klinik bei der kleinsten Blutung. Außerdem verhängte sie ein striktes Sex-Verbot. Für das Wohl unseres Kindes war das allerdings kein Problem.

baby boy

Es wird….

Etwa in der 20 Woche der Schwangerschaft erfuhren wir, dass wir einen Sohn erwarten…. Die Freude war groß!!! Nach der Tochter, die total auf Papa fixiert ist endlich ein Sohn… Für mich… 😉

Geizig wie ich nun mal bin, dachte ich aber auch gleich daran, dass ich keine Kleidung von meiner Tochter weiter geben kann. Also alles neu kaufen…. Egal… Es wird ein Junge!!! Juhu…..

Die Diagnose Plazenta Previa Totalis ließ mich nicht los. Ich passte auf wo es nur ging, leider nicht ganz so einfach mit einem Baby zu Hause. Da ich meine Elternzeit nach einem Jahr beendete, meldete ich Cataleya in der Kinderkrippe an. Von da an fuhren wir mit dem Zug täglich nach Freudenstadt… meine Maus in die Kinderkrippe und ich zur Arbeit.

Sie hatte eine tolle Zeit und entwickelte sich sehr gut, sie lernte unheimlich viel in kürzester Zeit dazu und hatte sichtlich Spaß. Auch meinem ungeborenen Sohn ging es prächtig. Die Zeit bei der Arbeit tat mir echt gut. Endlich mal was anderes, als nur Windeln und Babybrei, endlich auch mal wieder meine lieben Kolleginnen sehen und nicht den ganzen Tag nur über BABYKRAM reden.

 

Hallo, meine Plazenta sitzt falsch…

Um die 30. Woche waren wir zur Vorsprache in Tübingen in der Frauenklinik. Die Ärztin untersuchte mich und sagte so etwas wie „Wie sie hatten noch keine Blutungen? Ein Wunder ist das!“

Tatsächlich war bis dahin alles gut. Schweren Herzens legten wir einen Termin für den Kaiserschnitt fest.
Der 6.02.2014 sollte es soweit sein. Ich habe den Termin so lange es geht nach Hinten geschoben. Für ein Baby ist es nun mal am besten sich IM Bauch der Mama zu entwickeln und zu wachsen.

 

Etwas läuft aus mir raus….

Voller Zuversicht ging ich nach Hause und das Leben, der Alltag, ging weiter. Bis zum 19.01.2014, es war ein Sonntag. Wir waren gerade mit dem Frühstück fertig als ich merkte, dass „etwas aus mir rausläuft“. Ich ging aufs Klo mit dem Gedanken: „Na toll, jetzt auch noch Blasenschwäche oder was!?!“

Das was aus mir rauslief war aber kein Urin, es war Blut. In Strömen rannte es nur so die Schenkel runter.

Ich rief meinem Mann zu, er soll sich und unsere Tochter anziehen, ich dusche schnell und dann fahren wir in die Klinik. Zu dem Zeitpunkt war ich noch die Ruhe selbst.

Mein Mann kam sofort ins Bad um nach mir zu sehen. Als er das Blut an meinen Schenkeln runterlaufen sah, war für ihn klar, er ruft den Krankenwagen. Ich duschte also, zog mich an und stellte meine Kliniktasche bereit. Mein Mann zog unsere Tochter und sich an und telefonierte mit seinem Cousin ob er Cataleya vorbei bringen kann.

 

Noch heute nimmt mich das erlebte so sehr mit, dass ich hier sitze und Tränen vergieße während ich es schreibe. Ich schreibe es, weil ich es schreiben muss… Ich muss es einfach rauslassen…. Ich muss es erzählen, aber ich muss auch unterbrechen, denn vor lauter Tränen sehe ich nichts mehr….. Pause!

 

 

Abschied…

Der Krankenwagen kam innerhalb von 10 Minuten, ich verabschiedete mich von meinen Lieben. Der Abschied von meiner kleinen Tochter fiel mir besonders schwer. War sie doch mein kleines Mädchen und ich war Ihre Mama….
Niemand, niemand außer mir kann sie ins Bett bringen!!! Niemand, niemand außer mir kann sich so gut um sie kümmern wie ich das tue (dachte ich).

Wir fuhren mit Blaulicht und Martinshorn in die Frauenklinik nach Tübingen. Ich wurde sofort untersucht und dass von mehreren Ärzten gleichzeitig. Zwischenzeitig hatte die Blutung aufgehört und als mein Mann im Krankenhaus ankam konnte ich ihm direkt sagen, dass er Urlaub braucht, da ich über Nacht bleiben musste. Das war aber nicht lange so….

Die Ärzte stellten fest, dass sich die Plazenta tatsächlich abgelöst hatte. Die Entscheidung stand fest, noch heute würde mein Sohn auf die Welt kommen.
In meinem Kopf herrschte ein Durcheinander… Nicht heute, ich bin noch nicht soweit, ER ist nicht soweit. Ich war in der 35 Woche….. Das ist zu früh!!!!

Alles in mir sträubte sich, doch ICH hatte es nicht zu entscheiden. Das Leben meines Kindes und auch meins war in Gefahr. Daher musste ich auf die Ärzte hören, bzw. wurde gar nicht erst gefragt. Ich habe meinem Mann noch gesagt, dass er unser Kind nicht aus den Augen lassen darf und unseren Sohn nicht alleine lassen soll, falls ich ihn nicht sofort bekomme.

 

Kaiserschnitt…

Mein Mann wurde zum Umziehen geschickt, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass allein durchstehen zu müssen. Gleich würde jemand meinen Bauch aufschneiden um mein Baby rauszuholen. Nicht ich würde es auf die Welt bringen! ER war noch nicht so weit. Ich hatte keine Wehen und mein Baby war nicht vorbereitet auf das, was gleich geschehen würde. Ich hatte solche Angst!

Während mein Mann sich umzog begann es wieder zu bluten. Dieses Mal sehr stark, ich fühlte es laufen als ob jemand den Wasserhahn aufgedreht hat. Die Ärzte entschieden sofort einen Not Kaiserschnitt zu machen. Unter Vollnarkose.

Während ich in den OP geschoben wurde, allein, ängstlich, zitternd und weinend wurde mein Mann informiert, dass er doch nicht dabei sein konnte. Ich kann mir nicht vorstellen wie es ihm ging, mit welchen Gedanken und Gefühlen er kämpfen musste als er da auf dem Gang vor dem OP wartete.

Ich wurde festgeschnallt und bekam die Maske auf, ab da weiß ich nichts mehr…..

Und dann war er da…

Mein Mann erzählte mir später, dass keine 10 Minuten, nachdem ich reingeschoben wurde unser kleiner Christian „geboren“ wurde.  Es war 9:50 Uhr am Sonntag, den 19.01.2014.

Später konnte ich im Arztbrief lesen, dass mein kleiner (großer Junge) mit 48 cm und 3015 Gramm in der SSW 35 +3 auf die Welt kam. Er atmete zunächst alleine und hat auch geschrien, danach atmete er jedoch nicht mehr allein.

Mein Sohn kam mit Beatmungsschläuchen und Sauerstoff auf die Babyintensiv in ein Wärmebett. Er bekam eine Magensonde und wurde an alle möglichen Geräte angeschlossen. Währenddessen kam ich auch auf die Intensivstation. Etwa drei Liter Blut hatte ich verloren. Während ich aus der Narkose erwachte ist mein Mann zwischen mir und unserem Sohn hin und her gependelt. Wie muss er sich gefühlt haben. Ich habe ihn, glaube ich, nie danach gefragt. Das sollte ich aber….

Denn auch er muss gelitten haben… Angst um seinen Sohn UND um seine Frau gehabt haben… Er sagte mir später, dass er mir bestimmt 10-mal erzählt hat, dass es Christian soweit gut geht. Einer der Pfleger machte ein Foto meines Sohnes und drückte es mir in die Hand. Ich war so durcheinander und die Narkose wirkte nach, ich fragte immer wieder nach meinem Kind. Mein Kind welches noch vor einer Stunde in meinem Bauch turnte. Und jetzt war es weg! Ich habe es nicht mal gesehen, ich konnte es nicht an mich drücken und ihn nicht willkommen heißen!!!

Pause….

img_3755

Warten auf das erste Treffen….

Irgendwann am Nachmittag konnte ich verlegt werden. Mein Kreislauf jedoch war total im Keller, ich brauchte keine Bluttransfusion aber ich war so schwach, dass ich nicht mal sitzen konnte. Ich fragte immer wieder nach meinem Kind, aber ich durfte erst zu ihm, wenn mein Kreislauf stabilisiert war.

In meinem Zimmer lagen noch 2 andere Mütter, glücklich und zufrieden, dass Ihre Kinder endlich auf der Welt sind. Ich versuchte die Babygeräusche und die Sehnsucht nach meinen zwei Kindern auszublenden. Die Große, um die sich jetzt mein Mann kümmern musste und mein kleiner Sohn, der ganz allein auf der Babyintensiv lag.

Ihm war warm, aber es war nicht die Wärme seiner Mama. 35 Wochen war er in meinem Bauch und jetzt plötzlich war er allein. Allein auf dieser Welt und ich konnte nichts dagegen tun. Man ließ mich nicht zu ihm…..

Erst wenn ich aufstehen konnte ohne dass der Kreislauf wegbricht würde ich meinen Sohn sehen. Als ich das erste Mal zu ihm durfte wurde ich im Rollstuhl zu ihm geschoben…. 30 Stunden waren seit seiner Geburt vergangen. Ich sah in an und konnte nicht glauben das dies mein Sohn war…. Seine Haut war so dunkel und seine Haare schwarz. Ich habe bestimmt 1000x gefragt ob sie sich sicher sind. Was für eine Mutter war ich, die ihr eigenes Kind nicht erkannte?

Pause….

bild3

 

Mein kleiner Christian ist gar nicht so klein….

Ich besuchte Christian in jeder Minute in der ich konnte. Zunächst im Rollstuhl, dann auf eigenen Beinen. Mir selbst ging es immer besser, so dass ich am Donnerstag entlassen werden sollte. Ich konnte mir aber nicht vorstellen, MEIN KIND allein im Krankenhaus zurück zu lassen. Ich zog also in Mütterhaus und lernte dort Frauen kennen, denen es schlechter ging als mir, deren Kinder SEHR VIEL früher auf die Welt gekommen sind. Mütter die sehr viel länger hier ausharren würden wie ich…

Meine Tochter fehlte mir sehr… Und so weinte ich mal wegen Christian und mal wegen Cataleya… Meist wegen beiden gleichzeitig. Ich wusste aber, meine Tochter ist beim Papa gut aufgehoben. Sie besuchten mich einige Male, aber für mein Mädchen, gerade mal 15 Monate alt, war das Krankenhaus ziemlich langweilig. Und so verbrachte ich die Tage bei Christian. Mein Mann teilte sich so gut es ging auf. Er unternahm viel mit Cataleya, so dass mein kleines Mädchen, welches jetzt die große Schwester war, nicht allzu sehr unter der Situation leiden musste.

Die Sauerstoff Werte verbesserten sich, bald schaffte es Christian auch selbst zu trinken. Nur die Temperatur, die konnte sein kleiner Körper noch nicht alleine halten. Bald darauf konnte er auf die „normale“ Babystation verlegt werden, wo die Körpertemperatur noch überwacht wurde. Ab da konnte ich mich selbst um ihn kümmern. Ihn wickeln, ihn füttern, ihn baden. Nach einigen Tagen schaffte er es, seine Temperatur zu halten und wir konnten nach Hause. Cataleya würde endlich Ihr Brüderchen kennenlernen. Ich wäre endlich wieder bei meiner Familie.

bild2

Dankbarkeit…

Die Kaiserschnitt Narbe bereitete mir Probleme und ich hatte immer noch starke Schmerzen. Im Vergleich zur ersten Geburt, wo ich nach 2 Stunden mit meiner Tochter spazieren war, erlebte ich hier die Hölle auf Erden.

Aber all das war egal!!! Mein Sohn war gesund, ich war gesund und das verdanke ich meinem Mann, der die Situation richtig eingeschätzt hat und den Krankenwagen gerufen hat. Und auch den Ärzten, die ohne zu zögern reagiert haben und mein Baby auf die Welt holten.

Ich habe auch heute noch extrem daran zu knabbern….
Und auch heut, fast 3 Jahre später, kommen mir die Tränen wenn ich mich daran erinnere.
Aber dann sehe ich meinen Sohn an… Meinen kleinen Riesen der etwa 98 cm groß ist und Schuhgröße 28 trägt.
Meinen Sohn, dem man das „Frühchen“ nicht ansieht bzw. anmerkt, meinen Christian, der ganz gesund ist!
Diesem kleinen Mann, der immer wieder aus seinem Bett rauskrabbelt und mit dem frechsten Grinsen der Welt um die Ecke schielt! Dem ich einfach nicht böse sein kann!!!

Der seine Mama so sehr braucht, gerne und viel Kuschelt und der jede Nacht zu mir kommt!
Der so wunderschön und perfekt ist, dass es weh tut!
Mein Christian, den ich so sehr liebe, dass ich mein Leben für ihn geben würde!!!
Genau wie für meine Tochter!!!

Habt ihr auch etwas erlebt, dass es euch noch Jahre danach beschäftigt und möchtet es gerne erzählen?

 

**********

Interessante Beiträge zu Familienthemen findet ihr hier, einfach auf die Bilder klicken:

 

 

 

 

Mama musst du bald sterben?

***

 

 

 

Typisch Mädchen, typisch Junge?

***

 

 

 

Mein Kind nervt mich!!!

***

 

 

 

 

 

Brauchen Kinder Werte?

 

**********

Das interessiert euch???
Einfach auf das Bild klicken und schon seit ihr beim Rezept!

         

 

*******************

Hier findet ihr meine Wochenpläne…. KLICK

Und wenn ihr noch mehr Rezepte braucht, stöbert doch hier:  KLICK

Falls Ihr an Familienthemen interessiert seit findet ihr
hier die beliebtesten Beiträge: KLICK

Weitere Motivtorten findet ihr hier: Motivtorten

 

 

59 Gedanken zu „35+3 – Wie mein Sohn Christian auf die Welt kam!

  • 1. Oktober 2017 um 11:41
    Permalink

    Liebe Heike, ich wünsche dir von Herzen erst Mal viel Kraft, dass dein kleiner Bauchzwerg so lange wie möglich im Bauch bleibt und natürlich auch, dass er völlig gesund auf die Welt kommt! LG, Kati

  • 1. Oktober 2017 um 9:59
    Permalink

    Danke dir für seinen Bericht.
    Ich hatte bei meiner 1. Geburt einen Notkaiserschnitt und nun bin ich mit Kind nr 2. Schwanger mit einer Plazenta Preavia Totalis. Erst in der 21. Woche und noch ohne Blutungen. Ich hoffe und bete, dass unser Kind noch lange im Bauch bleibt und es dann gesund auf die Welt kommt.
    Lg heike

  • 3. August 2017 um 5:19
    Permalink

    Hallo,
    ich heiße Carina und bin 23 Jahre alt,
    Mama von 2 wundervollen Zwillingsmädchen.
    Die Schwangerschaft war schon nicht leicht. Wir hatten mit dem Feto-Fetalen-Transfusion zu kämpfen. Ab der 23. Woche wurde ich sehr engmaschig kontrolliert – ziemlich nervig aber gut für die beiden ist es das beste.
    Ab der 29. Woche war ich im Krankenhaus- strenge Bettruhe. Ich hatte vorzeitige wehen und einen verkürzten Gmh mit Trichter.
    Meine süßen wurden in der 32. Woche geholt. Für mich absolut undenkbar. Ich wollte sie doch noch behalten, noch die letzten Tritte Spuren..
    Sie kamen mit einem Gewicht von 1500 g & 2000g. Ab auf die Kinderintensiv. Eine Nacht nach der Geburt hatte ich eine Ausschabung. Die Gebärmutter hat sich nicht richtig zusammen gezogen.
    Sie wollten es wieder mit der Spinalanästhesie machen aber ich konnte mich nicht hinsetzen. Ich hatte entsetzliche schmerzen an der frischen Narbe (außerdem wollte ich diese ekeloge spritze nicht nochmal) so gab es also eine Vollnarkose.
    Soweit so gut..
    Eine Woche nach der Geburt kam der Anruf halb 4 Uhr morgens : Sofia muss sofort nach Hamburg. Sie muss sofort operiert werden.
    Dann gings also mit tatütata ins Kh. Ich war am Boden zerstört. Hab Rotz und Wasser geheult.
    Nun hat sie zurzeit einen künstlichen Ausgang.. Und was war mit ihrer Schwester? Die liegt jetzt 55km weit weg. Man darf doch Zwillinge nicht trennen. Wir können uns nicht trennen..also pendeln zwischen Sofia und mila. Das war schrecklich. Ich wollte den ganzen Tage bei beiden sein.. Ich musste nach 3 Stunden Sofia verlassen, und Mila besuchen. Jeden Tag.
    Nach 10 tagen war es endlich soweit. Karfreitag wurde sie zurück zu mila gebracht.
    Endlich wieder vereint. Nun liegen sie glücklich neben der Mama.
    Das war meine Geschichte.
    Lg

  • 20. Januar 2017 um 18:58
    Permalink

    Oh mein Gott, sowas kann ich als gerade Schwangere gar nicht lesen, da kommen wir mir Tränen. Zum Glück ist alles gut ausgegangen. Schöner Beitrag. 🙂

    Liebe Grüße Leandra von http://www.chocoflanell.de

  • 8. Dezember 2016 um 12:17
    Permalink

    Hallo Stefanie, Dankeschön!

  • 7. Dezember 2016 um 22:31
    Permalink

    Hallo Kati,

    das ist ja wirklich herzzerreissend ;( … ich freu mich aber das dein Sohnemann trotz allem ein gesunder kleiner großer Mann ist.

    Ein sehr offener, persönlicher und liebevoller Beitrag !

    Gruß Stefanie

  • 2. Dezember 2016 um 12:37
    Permalink

    Liebe Kati,

    ich habe die Geschichte zwar schon persönlich von dir gehört, aber sie zu lesen ist nochmal intensiver. Mich trifft sowas immer, da ich ja meinen Sohn in der 28 SSW zur Welt bringen musste. Ich weiß genau, wie man sich fühlt 🙁

    LG Christine

  • 29. November 2016 um 11:46
    Permalink

    Dankeschön!

  • 28. November 2016 um 21:30
    Permalink

    Unglaublich, wie viele Frauen (nicht nur Du) hier schildern, dass so eine Geburt nicht immer ein erhebendes Erlebnis ist und man danach nur noch glücklich ist.
    Bei mir wurde mein Sohn direkt nach der Geburt auf die Intensivstation gebracht und ich hatte ihn ebenfalls nicht gesehen, weil ich immer umkippte (ich hatte längst nicht so viel Blut verloren wie Du, aber durch die Schwangerschaft eine erhebliche Blutarmut).
    Die Schwestern meinten es eigentlich gut mit mir und brachten mir ein Foto von meinem Sohn. Das war sehr nett gemeint, aber leider war mein Entsetzen groß: Mein Sohn war meinem Schwiegervater wie aus dem Gesicht geschnitten. Das ließ zwar keine Zweifel daran, dass ich dieses Kind geboren hatte, aber ich war trotzdem geschockt und fand es schwierig, das Kind auf dem Foto zu lieben.
    In der Realität war es aber gar nicht so schlimm (und mein Schwiegervater ist eigentlich auch gar nicht so schlimm) und ich würde Sohnemann heute auch dann lieben, wenn er total entstellt wäre, aber kurz nach der Geburt hat mich dieses Detail völlig fertig gemacht.

  • 24. November 2016 um 16:04
    Permalink

    Hallo!

    Dieser Bericht ist wunderschön und so ehrlich! Auch ich hatte sehr schwere Geburten. Ich habe 3 Kinder und die ersten Beiden Geburten waren sehr schlimm. Ich möchte da nicht ins Detail gehen aber ich kann in deinen Worten sehr viel wiedererkennen. Das schönste Geschenk der Welt sind unsere Kinder und ich bin jeden Tag Dankbar für diese besonderen Schätze die ich habe!

  • 22. November 2016 um 9:37
    Permalink

    Danke 🙂

  • 22. November 2016 um 8:35
    Permalink

    Glaube mir… mich auch…..

  • 22. November 2016 um 0:25
    Permalink

    Liebe Kati,

    Es sind tolle Erzählungen von dir in denen viel Gefühl steckt. Es ist beim Lesen spürbar wie schlimm es für dich war, als dein Sohn Christian auf die Intensivstation des Krankenhauses müsstest. Getrennt von beiden Kindern ist nicht Einfach…wie so vieles im Leben. Gemeistert hast du bisher alles und nun seit ihr als Familie zusammen und seit gesund. Das freut mich. Grüße von Michaele

  • 21. November 2016 um 23:12
    Permalink

    Hallo Johanna.

    Vielen Dank für deine Erzählung. Gut verstehen kann ich es, dass es dir sehr sehr weh tat, getrennt von deinen Kindern im Krankenhaus zu sein. Traurig, dass dein Sohn noch auf die Intensivstation musste aber gut, dass ihr nun wieder zusammen seit und die Zeit genießen könnt. Außerdem ist er gesund. Das ist das aller wichtigste. Ich wünsche dir und deinen Liebsten eine schöne Adventszeit.Gruß Michaele

  • 21. November 2016 um 23:02
    Permalink

    Hallo Liebe,

    Das ist eine sehr bewegende Geschichte.vielen Dank. Gern hab ich sie gelesen. Ich wäre sicher ganz schlimm panisch geworden in deiner Situation als du unerwartet zur Toilette gegangen bist und das viele Blut kam. Du warst ja nicht darauf vorbereitet wenig später zum Kaiserschnitt im Krankenhaus zu sein. Super das Christian nun gesund da ist.klar, dass es im Krankenhaus für deine Tochter erstmal langweilig war…aber es war bestimmt aufregend als sie das Baby zu Gesicht bekam. Liebe Grüße Verena

  • 21. November 2016 um 19:49
    Permalink

    Oh man! Das muss erstmal verdaut werden! Danke fürs Teilen, ich kann es in etwa nachfühlen! Angst ums Kind. Die nicht erfüllten Wünsche und Vorstellungen! Das ist furchtbar! Ich bin dankbar meine zwei auf natürlichem Weg auf die Welt gebracht zu haben, auch wenn die erste Geburt schwierig für mich war! Kann mir vorstellen, dass dir diese Geburt, dieses „normale“ Bonding fehlt! Drüber sprechen (auch mal bei einer professionellen Stelle ) und schreiben sind schon gute Wege!!! Bleib dran und fühl dich gedrückt!
    Liebe Grüße Conny

    P.S.: Man spürt die Liebe zu deinen Kindern in deinen Zeilen, sowas berührt mich wirklich sehr! ❤

  • 21. November 2016 um 19:21
    Permalink

    Hallo!

    Sehr toller und ausführlicher Bericht – da kommen mir fast die Tränen – ich hatte auch einen Kaiserschnitt etc.. Aber nun ist alles auch bei uns gut :-))

  • 21. November 2016 um 13:43
    Permalink

    Ich kann dir sagen es tut scheiße weh….. Dennoch war die Geburt meiner Tochter einer der schönsten Tage in meinem Leben. Liebe Grüße, Kati

  • 21. November 2016 um 13:35
    Permalink

    Hallo Katie. Toller Beitrag, Danke.
    Auch meine 1. Geburt (obwohl ich laut Ärzte keine Kinder bekommen kann) verlief nicht nach Plan. Habe übertragen und einen Termin zum Einleiten erhalten. Trotz „Wehentropf“ ist es nicht vorwärts gegangen. Er rutschte nicht richtig ins Becken. Die Herztöne verlangsamten sich mehrmals und es kam zum Notfallkaiserschnitt. Auch beim 2. Kind schliesslich auf Anraten des Arztes ein geplanter Kaiserschnitt.
    Faszit: ich habe 2 Kinder, habe aber keine Ahnung wie sich eine richtige Wehe anfühlt.

  • 21. November 2016 um 13:30
    Permalink

    Danke für deine ehrliche Geschichte! Die Schwangerschaft und Geburt eines Kindes ist ja immer ein sehr emotionales Erlebnos egal ob für Mann oder Frau – aber wenn es dann auch noch zu Komplikationen kommt – einfach schlimm! Freut mich dass es euch allen gut geht und alles Gute für eure Zukunft!

  • 21. November 2016 um 12:27
    Permalink

    Schön, das von einem Profi zu hören… 😉
    Dankeschön!

  • 21. November 2016 um 12:24
    Permalink

    Hallo, ich finde es toll wie Du es “ dir von der Seele geschrieben hast“. Es gibt viele Geburten die eben nicht so sind wie man sich erhofft oder plant! Ich bekomme das durch meinen Beruf als Hebamme jeden Tag mit. Ebenso bin ich selbst betroffen als sich bei meinem Jüngsten ebenfalls in der 31+2 SSW die Plazenta löste und die Gebärmutter innerlich aufgerissen ist!
    Die Schreckenssekunden vergehen wenn man dann das Kind im Arm hat und weiss es ist alles gut!
    Mach weiter so mit der Art und dem was Du tust!
    Tina/ Hebamme

  • 21. November 2016 um 8:39
    Permalink

    Hallo Kati,

    erst heute bin ich auf deinen Blog gestoßen. Das ist der Erste Artikel den ich gelesen habe und mit dem ich dich immer verbinden werde. Ich habe nach dem Lesen Gänsehaut und Herzklopfen.
    Ich habe bei 38+3 entbunden. Es war ein geplanter Kaiserschnitt, nachdem mein Erster Sohn ein Notkaiserschnitt war.
    Jonas war bei der Geburt 48 cm und 3020 g -fast gleich wie dein Christian und das 3 Wochen später. Als ich ihn das Erste mal sah konnte ich nicht glauben das er mein Sohn ist, er war so anders. Ich hatte wegen diesen Gedanken ein schrecklich schlechtes Gefühl. Ach hab ich viel geweint… Inzwischen entwickelt er sich prächtig. Er ist zwar SEHR klein und zart und das mit mittlerweile 5 Jahren, aber unser absoluter Sonnenschein. Er ist so ein Strahlemann 🙂

    Danke für deinen schönen Bericht er hat mich sehr berührt….

    Vor dem Ersten Kind war ich mir nicht so sicher wieviel Kinder und so…
    Als mein Erster Sohn in meinen Armen lag wussten wir wir möchten drei Kinder. Inzwischen sind alle drei da 🙂 Ich liebe sie, sie sind mein Leben.

    So und jetzt stöbere ich weiter auf deinem Blog-
    ist schon unter Favoriten gespeichert 😉

    Liebe Grüße Edith

  • 21. November 2016 um 2:01
    Permalink

    So komisch sich das anhört, es ist gut, dass für euch auf der anderen Seite das Ganze Alltag ist. Denn nur so kann man frei von Gefühlen reagieren. Hätten die Ärzte gewartet bis ich bereit bin wären mein Sohn und ich heute nicht mehr da…. So aber hat man ganz ohne jegliches Gefühl (hört sich vielleicht schlimm an aber ein Arzt muss mich nicht bemitleiden sondern in dem Moment nur retten) reagiert und mein Kind geholt. Auf der Station hätte ich mir gewünscht, nicht in diesem Zimmer zu sein, vielleicht war aber alles belegt. Ich weiß es nicht,ich habe auch nicht nachgefragt.
    Ich mache demnach niemandem Vorwürfe oder ähnliches…. Das will ich dir unbedingt sagen…. Ich habe einfach nur versucht meine Gefühle auszudrücken….
    LG Kati

  • 20. November 2016 um 22:51
    Permalink

    Wow. Ich arbeite als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Frauenklinik und dein Beitrag hat mich sehr erschüttert und berührt. Was für uns Alltag ist, ist für eine Patientin und werdende Mama ein einschlägiges Erlebnis, das Spuren hinterlässt.
    Danke für deinen ehrlichen Beitrag, der mir einen Einblick von der „anderen Seite“ gewährt.

  • 20. November 2016 um 22:50
    Permalink

    Ich kenne dich nicht, aber ich hatte Tränen in den Augen beim Lesen des Textes!!

  • 18. November 2016 um 13:39
    Permalink

    Ich wünsche euch alles gute….

  • 18. November 2016 um 13:34
    Permalink

    Danke fürs mitfühlen….

  • 18. November 2016 um 13:31
    Permalink

    Hi Kati,

    wow, was für eine Geschichte. Und noch einmal wow. Dieses Mal für Deinen Mut, Deine Gefühlswelt so ehrlich und schonungslos offen preis zu geben! Ich bin beeindruckt.

    Meine Frau und ich hatten bei der Geburt unseres ersten Sohnes auch einiges Ängste auszustehen. Die Geburt begann normal, doch dann wurden die Ärzte immer hektischer – und am Ende wurde es ein Notkaiserschnitt! Unter Vollnarkose! Darunter leider meine Frau auch heute noch, denn sie bekam unseren Sohn, der damals völlig gesund zur Welt kam, erst nach über drei Stunden zum ersten Mal zu sehen. Es müssen echte Qualen gewesen sein, die ich auch durchleben musste, als meine Frau in den OP geschoben wurde und ich aufgefordert worden bin: Gehen Sie doch einfach mal eine Stunde spazieren. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, was man da – auch als Mann – in dieser einen Stunde alles im Kopf durchspielt und wie lange vor allem eine solche Stunde sein kann.

    Ja, so war das damals. Ist jetzt auch schon vier Jahre her.

    Liebe Grüße,
    Stephan

  • 18. November 2016 um 13:29
    Permalink

    Das stimmt, dass muss man nicht…. Aber man ist dennoch sehr verunsichert…

  • 18. November 2016 um 13:27
    Permalink

    Ich kann dich in vielen Dingen echt verstehen. Mein Sohn war auch ein Kaiserschnitt und kam direkt nach der Geburt auf die Intensivstation. Er hatte auf Grund dick grünem Fruchtwasser Probleme mit der Atmung. Ganz kurz durfte ich ihn auf den Arm nehmen bevor sie ihn weg brachten. Und als ich ihn am nächsten Tag zum ersten Mal auf der Intensivstation besuchte, musste ich tatsächlich auf das Namensschild schauen, um sicher zu sein, dass da auch mein Sohn liegt. Eigentlich sollte man sein Kind doch blind wieder erkennen?!?! Es war ein echt beschämendes Gefühl. Nachem ich diesen Beitrag gelesen hatte war mir klar, dass man sich für so Gefühle nicht schämen muss.

  • 18. November 2016 um 12:41
    Permalink

    Wow. Puh. Und große Liebe. Ich bin voll und ganz bei dir, umarme dich hier einmal ganz fest. Auch Junior war ein Frühchen, die Vorgeschichte jedoch ganhz anders als bei dir. Aber die Gefühle: Kaiserschnitt unter Vollnarkose, das Baby das erste Mal sehen,…. Mir kommen beim daran denken und bei dir lesen die Tränen. Danke für das Teilen mit uns

  • 18. November 2016 um 11:41
    Permalink

    Puh ich habe diesen Bericht nahezu aufgesaugt. Gerade als Mama kann ich jedes Wort nachempfinden.
    Ich hatte zum Glück Traumgeburten aber der Weg zur Schwangerschaft war sehr holprig und steinig…und das nicht nur einmal…
    Beim lesen hätte ich dich am liebsten gedrückt

  • 18. November 2016 um 11:33
    Permalink

    Liebe Julia,
    vielen Dank. Ich schildere immer nur MEINE persönliche Sichtweise. Aber auch ich bin dankbar, dass es Kaiserschnitte gibt… Auch wenn das für mich persönlich ein schlimmes Erlebnis war, so bin ich dankbar, dass mein Sohn gesund ist und dass wir beide noch hier sind…
    Liebe Grüße, Kati

  • 18. November 2016 um 11:19
    Permalink

    Liebe Kati,

    dieser Blog hat mir in letzter Zeit besonders gut gefallen, da ich die Persönlichkeit und Offenheit sehr schätze.

    Ich muss jedoch sagen, das mir der Satz „…der Kaiserschnitt keine richtige Geburt..“ zuerst etwas negativ aufgefallen ist. Ich muss sagen, ich hatte zwei Kaiserschnitte und trotzdem war es für mich eine Geburt, keine natürliche, aber eine Geburt, mit der ich meine zwei wundervollen Kinder bekommen habe 🙂 Und ich liebe sie trotzdem und hab eine feste Bindung zu ihnen. Hierzu musste ich mir sehr viel anhören bisher, deswegen finde ich es immer erst mal negativ wenn Leute einen Kaiserschnitt so darstellen.

    Ich selbst hatte die Kaiserschnitte, weil mein Sohn sich 11 Tage Zeit gelassen hat damals, er wollte einfach nicht raus. Rutschte auch trotz starker Senkwehen nie richtig ins Becken. Trotz Wehencocktail (damals noch) und Fenster putzen, Sparziergänge etc. wollte oder wie wir später festgestellt haben, konnte er nicht ins Becken rutschen und so nicht auf normalen Weg geboren werden. Halt er hätte schon, aber vielleicht hätten wir dann heute nicht den Sohn, so wie er ist. Meine Hebamme hatte immer gesagt, wenn es nicht von allein losgeht, dann stimmt irgendetwas nicht. So war es auch mit meinem Sohn. Er hatte die Nabelschnur zweimal um seinen Hals, somit konnte er sein Kinn nicht richtig an den Brustkorb drücken, damit er durch den Geburtskanal hätte kommen können. Ich habe damals auf mein Bauchgefühl gehört und die dummen Kommentare von anderen ausgeschalten und einen wunderbaren Sohn bekommen durch einen Kaiserschnitt.
    4 Jahre später machte sich meine Tochter nun auf dem Weg. Auch hier passierte trotz Senkwehen nichts, sie lang immer noch sehr weit oben. Da kam mir natürlich gleich das mulmige Gefühl, vielleicht hatte auch sie die Nabelschnur um den Hals und schafft es einfach nicht von „allein“. Dazu kam, dass das Fruchtwasser weniger wurde und man gesagt hat, sie müsste jetzt dann noch vor ET kommen, ansonsten müssen wir einleiten. Somit entschied ich wieder mit meinem Bauchgefühl, dass es ein KS werden sollte. Denn ich erinnerte mich noch gut an die Worte meiner Hebamme und an die Angst, die ich damals nach der Geburt meines Sohnen erleben musste, was alles schief gehen könnte, wenn die Kinder die Nabelschnur um den Hals haben – ich weiß, dass viele Kinder damit natürlich geboren werden, kenn aber auch einen Fall im Freundeskreis, der nicht so gut ausging 🙁
    Auch während der Geburt wurde festgestellt, dass unsere Maus die Nabelschnur um den Hals hatte, zudem war das Fruchtwasser komplett grün. Ich möchte mir nicht ausmalen, was schief gegangen wäre, wenn ich auf „andere“ gehört habe.

    So der Kommentar wurde länger als gedacht, obwohl ich eigentlich nur betonen wollte, wie mir die persönlichen Einträge zwischen den anderen Blogeinträgen gefallen. Und mir dieser eine Satz zuerst nicht gefallen hatte, aber beim zu Ende lesen genau das rüber kam, was jede Mutter mit einem KS sagen würde: Die Liebe zu den Kindern ist und bleibt undendlich groß, es ist egal wie sie auf die Welt kamen, ob normal oder per KS. Wir lieben sie, wollen das nie missen wollen und sind immer da für unsere kleinen Kämpfer!

    Liebe Grüße,
    Julia

  • 17. November 2016 um 21:58
    Permalink

    Liebe Johanna, vielen Dank, dass du deine Geschichte mit mir teilst. Das hört sich wirklich schrecklich an und ich hoffe du findest einen Weg das zu verarbeiten. Ich wünsche dir und deiner Familie von Herzen ALLES GUTE!!! Kati

  • 17. November 2016 um 21:08
    Permalink

    Auch ich habe zwei Kaiserschnitt Geburten hinter mir. Da beide Kinder in der Beckenendlage waren konnte ich kein Risiko eingehen und habe dem so zu gestimmt. Beide Geburten waren eine Höhle für mich. Die erste liegt 4 1/2 zurück und die zweite 15 Monate. Am Anfang bzw bei der ersten Schwangerschaft wollte ich unbedingt auf normalem Wege entbinden damit mir nichts fehlt, der Gedanke dass ich dann keine richtige Geburt haben werde , so wie du es geschrieben hast hatte ich nicht.
    Ich wünschte es wäre anders gelaufen, bei der ersten Geburt wurde Lucie aus dem Bauch gerissen, der ganze Tisch wackelte weil sie schon zu tiegim Becken sass, ich war mit geplatzter Fruchtblase eingeliefert und lag dann mit Wehen ca noch 9 Stunden auf der Entbindungsstation. Danach waren diese Schmerzen unerträglich, dazu kamen Depressionen auf die niemand eingegangen ist oder überhaupt hat sich niemand um mich gekümmert als grade gewordene Mutter. Nur mein Mann💖
    Da hab ich mich auch beschwert beim leitenden Oberarzt als Abschiedsgeschenk zur Entlassung.
    Und bei der zweiten habe ich jeden Messer Stich gefühlt und bemerkt, es wurde nicht unterbrochen . Die PDA war nicht richtig gesetzt. Mein Mann sass neben mir und war so machtlos, er sah mich wie ich immer wieder unmächtig wurde, wie ich schrie vor Schmerzen und konnte nichts unternehmen. Erst als unsere Mila aus meinem Bauch geholt wurde und aufschrie wurde ich in Vollnarkose versetzt. Ich wünsche niemanden solche Erlebnisse und freue mich über zwei gesunde Kinder.
    Beim lesen deines Textes habe ich mit dir geweint, kann das nach empfinden und umso mehr freut es mich dass dein Sohn Putz und munter ist.
    Liebe Grüße Johanna

  • 17. November 2016 um 8:22
    Permalink

    Vielen Dank für deine Geschichte! Ich wünsche dir /euch weiterhin alles Gute!

  • 17. November 2016 um 7:04
    Permalink

    Ich kann nur ein wenig mit fühlen.
    Ich hatte eine normal Geburt aber ich brauchte dann eine Ausschabung. Nur eine kurz-OP 30min Narkose hieß es und ich stimmte nichts ahnend zu. Als ich aufwachte schönen sie mich nicht zu meiner Tochter, Nein in den Aufwachraum. Dort musste ich in vollem Bewusstsein 3,5 Stunden aus harren. Ein Blutwert war nicht ganz in Ordnung. Ich hatte auch einiges an Blut verloren…
    Meine Mama und mein Mann waren bei meiner Tochter. Ihr ging’s gut aber niemand sagte ihnen dass es mir gut ging und so mussten sie voller Angst ausharren.
    18:59 war die Geburt. 0:30 lag ich dann endlich mit meiner Tochter im Arm im zimmer und noch heute 17 Monate später überlege ich wie sie wohl direkt nach der Geburt aussah.
    Es war nicht so wie bei euch , Aber meine erste Geburt und die ersten Stunden fehlen mir immer noch…
    Für die nächste Geburt werde ich genau darauf achten was ich den Ärzten erlaube…

  • 16. November 2016 um 20:46
    Permalink

    Vielen Dank, dass du deine Geschichte mit mir teilst. Ja du hast recht… Diese Liebe zu Kindern ist einfach unübertrefflich!

  • 16. November 2016 um 19:55
    Permalink

    Ich weine grad mit Dir und mit meinen Erinnerungen! Nach 2 “ normalen“ Geburten, wurden meine Zwillinge auch per Notkaiserschnitt geholt, in letzter Sekunde, viel viel zu früh.

    Es dauerte 5 Tage. 5 unendlich lange Tage und Nächte, bevor man mich das erste mal mit einem Krankenwagen zur Babyintensiv fuhr.

    Es ist über 15 Jahre her. Es waren schwere Jahre, viele Op’s und Klinikaufenthalte , viele viele Sorgen , viele Schlimme Momente, die ich nie vergessen werden.
    Doch wenn ich mich heute auch oft über meine motzigen, pubertierenden , blöden Jungs ärgere, genieße ich immer noch jeden (immer seltener werden) Moment wenn einer der 2 zum Kuscheln kommt, oder der größere der Beiden mich in den Arm nimmt und guckt wieviel er noch wachsen muss, um mir endlich auf den Kopf spucken zu können 😄.

    Du wirst diese Erinnerungen immer behalten und auch die Tränen werden immer wieder hoch kommen. Aber die Liebe zu Deinen Beiden wird wachsen, {ja das geht!} Diese Liebe ist einmalig 💗

Kommentare sind geschlossen.