Meine erste Jugendreise mit GO Jugendreisen: 2 Wochen Kroatien
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Meine Reise nach Kroatien fand im Rahmen einer Kooperation mit GO Jugendreisen statt. In diesem Reisebericht erzähle ich von meinen eigenen Erlebnissen und Erfahrungen. Was mir gefallen hat und was nicht, ist meine persönliche Meinung.
Zwei Wochen in Kroatien mit meinem Bruder, aber ohne unsere Eltern. Doch wie lief das? War es tod oder cool? Hat es sich gelohnt, mit GO Jugendreisen nach Kroatien zu reisen?
Hier erzähle ich von meinen Erfahrungen mit GO Jugendreisen und davon, was wir in den zwei Wochen alles erlebt haben
Warum ich unbedingt auf eine Jugendreise wollte
Wir kamen auf die Idee, als unsere Mutter uns die Prospekte von verschiedenen Jugendreisen zeigte. Mein Bruder und ich fanden die Idee ziemlich cool und wollten das unbedingt ausprobieren. Wir entschieden uns für den GO Kids Club in Banjole in Kroatien. Dort waren Kinder zwischen 11 und 13 Jahren und es gab mehrere verschiedene Ausflüge und Aktivitäten.
Mit dem Bus nach Kroatien: So war die Anreise
Als Erstes mussten wir natürlich nach Kroatien kommen. Das ging mit dem Bus. Also fuhren wir in Stuttgart los. Die Busfahrt war ganz chillig, auch wenn das Schlafen unbequem war. Mit meinem Bruder, meinem Handy und meinen Kopfhörern ging die Zeit aber doch relativ schnell vorbei. Nach einigen Stunden waren wir in Kroatien. Dort wurden wir erst mal von den Kindern getrennt, die in andere Camps fuhren, und dann nach Banjole gebracht.

Ankunft im GO Kids Club Banjole
Als wir endlich in Banjole ankamen, wurde es etwas chaotisch. Wir trafen zum ersten Mal die anderen Kinder. Unser Gepäck stand noch draußen, weil die Zimmer noch nicht fertig waren. Also warteten wir ein wenig. Die Zeit nutzten alle, um neue Leute kennenzulernen oder zu frühstücken. Nach ein oder zwei Stunden lernten wir unsere Teamer und die anderen Kinder aus unserer Gruppe kennen. Der Hausbesitzer machte eine kleine Ansage und dann ging es los zum „Schnupper-Walk“.
Der Schnupper-Walk war einfach ein kleiner Spaziergang zum Supermarkt und zum Strand, damit wir die Wege kennenlernen konnten. Wir durften am Strand ins Wasser und auf dem Rückweg kurz in den Supermarkt. Am Strand konnte man sich entweder sonnen, schwimmen gehen, ein Tretboot mieten oder auf eine Wasserhüpfburg gehen. Das Wasser war schön, aber der Strand war steinig und das Meer salzig.

Unser Zimmer im GO Kids Club
Als wir wieder zurückkamen, durften wir in unsere Zimmer. Unser Zimmer war groß und sah wirklich schön aus. Wir hatten einen Ventilator, eine Klimaanlage und sogar einen Kühlschrank. Nachdem wir ein wenig Zeit auf unserem Zimmer verbracht hatten, hatten wir unser erstes Meeting, danach Abendessen und die erste Abendshow. Die Abendshow war ein Speed-Meet, bei dem wir die anderen nochmal besser kennenlernen konnten. Am Schluss des Abends hatten wir unser zweites Meeting und um 22 Uhr mussten wir in unseren Zimmern sein, es war Nachtruhe. So schnell war der erste Tag um.



So sah unser Alltag im GO Kids Club aus
Wenn man nicht gerade einen Ausflug hatte, war der Tag in Banjole immer relativ ähnlich. Unser typischer Tagesablauf sah ungefähr so aus: Morgens gab es ab 8 Uhr Frühstück. Wir waren meistens gegen 7 oder 8 Uhr wach und ich frühstückte mit meinen Freunden zusammen. Nach dem Frühstück konnte man in den Pool. Die Poolschicht war von 10 bis 12 Uhr. Wenn man später noch in den Pool wollte, konnte man einen Teamer fragen, ob er aufpasst. Gegen Mittag konnte man entweder mit zum Strand oder im Haus bleiben. Wenn man im Haus blieb, konnte man mit einer Gruppe aus mindestens drei Personen zum Supermarkt gehen. Abends gab es dann das erste Meeting und danach Abendessen. Nach dem Abendessen gab es die Abendshow, die freiwillig war. Zum Ende des Tages gab es das letzte Meeting und dann war Nachtruhe.
Wie war das Essen im Camp?
Das Essen hat ganz okay geschmeckt, sah aber nicht immer wirklich lecker aus. Besonders viel Auswahl gab es nicht. Es wurde aber darauf geachtet, dass jeder etwas essen konnte, zum Beispiel wenn jemand Allergien hatte oder vegan gegessen hat. Ich habe meistens Ramen aus dem Supermarkt gegessen, da wir im Camp bis 21 oder 22 Uhr heißes Wasser bekamen.
Wie waren die Teamer und die Betreuung?
Die Teamer waren an sich relativ nett. Natürlich gab es auch Teamer, die sympathischer waren als andere. Wenn man ein Problem hatte, konnte man immer mit jemandem darüber reden, entweder mit den Teamern oder mit Freunden. Die Freizeitregelung fand ich an sich fair. Wir waren ja alle relativ jung, zwischen 11 und 13 Jahren. Ich persönlich hätte mir aber gewünscht, dass wir Banjole auch mal zu dritt erkunden dürfen. Zum Supermarkt konnten wir zwar gehen, aber ich hätte gerne mehr vom Ort gesehen.
Direkt am Anfang der Jugendreise haben wir blaue Armbänder bekommen. Diese signalisierten den Mitarbeitern im Supermarkt und an der Strandbar, dass wir alle unter 14 waren und somit kein Alkohol kaufen durften.

Unsere Ausflüge in Kroatien
Fahrradtour, Schnorcheln und Seekajak
Am 7. August hatten wir unsere ersten beiden Ausflüge: eine Fahrradtour mit Schnorcheln und danach noch Seekajak. Die Fahrradtour war sehr anstrengend, aber das Schnorcheln war entspannend. Leider war das Wasser ein wenig trüb, gelohnt hat es sich trotzdem. An sich war der Ausflug sehr cool, vor allem weil es dort keine Quallen gab. Ich war froh darüber, weil ich keine Lust auf ihre Bisse hatte.
Als wir wieder im Banjole Camp waren, bin ich mit ein paar anderen schon mal ins Camp Premantura gefahren, weil das Fahrzeug nur eine bestimmte Anzahl an Plätzen bot. Wir haben dort gegessen und hatten ein wenig Freizeit. Als die anderen auch angekommen waren, ging es los.
Wir bekamen Schwimmwesten und eine Einweisung. Danach konnten wir mit den Kajaks aufs Wasser. Insgesamt fand ich das Seekajak sehr cool und es hat viel Spaß gemacht. Die Teamer, die mit uns den Ausflug gemacht haben, haben ein paar Spiele mit uns gespielt. Zum Beispiel, wer am längsten auf dem Kajak stehen kann. Trotz des Spaßes sollte man auf seine Sachen aufpassen, vor allem wenn man sein Handy mit aufs Wasser nimmt. Ein Mädchen ist gerade ins Wasser gesprungen, das Handy mit einer wasserdichten Hülle um den Hals gehängt. Doch sie tauchte ohne Handy wieder auf. Ein Teamer tauchte nach ihrem Handy doch es war weg…


Bootstour zum Kap Kamenjak und zur Höhle
Der zweite Ausflug war die Bootstour zum Kamenjak am 8. August. Diesen Ausflug fand ich wirklich schön! Wir sind mit dem Boot erst um einen Leuchtturm gefahren und dann an Klippen angekommen. Es war dort wunderschön und das Wasser war relativ klar. Wir sahen Leute von den Klippen springen, Fische im Wasser und Leute, die einfach schwammen. Wir durften vom Boot ins Wasser springen und sind dann zu einer Höhle geschwommen.
Um in die Höhle zu gelangen, musste man kurz unter Wasser tauchen. Ein Teamer hat allen geholfen, sicher durchzukommen. In der Höhle war es wirklich wunderschön. Meiner Meinung nach sollte man diese Höhle unbedingt besuchen, wenn man das aber nicht wollte, konnte man einfach im Boot bleiben oder von dort ins Wasser springen. Nachdem alle wieder auf dem Boot waren, fuhren wir zur Kaktusinsel. Dort war es auch sehr schön und das Wasser war sehr auch klar. Man konnte entweder ins Wasser gehen, sich sonnen oder im Restaurant etwas trinken. An sich war der Ausflug wirklich schön und nur zu empfehlen!



Sunset Swimming: Eines meiner Highlights
An einem Abend gingen unsere Teamer mit uns zu einem anderen Strand. Die Sonne ging gerade unter und wir gingen zum Sunset Swimming. Wir hatten dort ein wenig Zeit und sehr viel Spaß. Das war eines meiner Highlights. Wir hatten dort ein kleines Floß gefunden und sind von dort ins Wasser gesprungen. Der Sonnenuntergang war auch sehr schön. Wir hatten sehr viel Spaß. Meiner Meinung nach muss man das machen!
Der Wechseltag: Abschied und neue Leute
Die erste Woche ging sehr schnell vorbei. Plötzlich war schon Wechseltag. Das hieß, dass eine Gruppe abgereist ist und eine andere angekommen ist. Wir mussten unsere Koffer packen, die Zimmer aufräumen und erst mal verlassen. Später durften wir aber wieder in unser altes Zimmer. Der Wechseltag war gleichzeitig Abschied und Neuanfang. Wir lernten die neuen Leute kennen. An diesem Tag haben wir selbst nicht viel gemacht. Die Neuen haben aber das gemacht, was wir an unserem ersten Tag schon gemacht hatten.

Rovinj bei Nacht und ein Ausflug nach Pula
In den nächsten Tagen machten wir noch Ausflüge nach Rovinj bei Nacht und nach Pula. Das sind zwei wunderschöne Städte. Beide Ausflüge begannen mit einer Busfahrt, einer kleinen Stadtführung und ein paar Tipps. Rovinj war so eine schöne Stadt und es gab sehr viele schöne Souvenirs. Es gab für jeden etwas. Wir haben dort auch zu Abend gegessen. Bei uns gab es Pizza. Ein Tipp der Reiseführerin war, dass Restaurants ohne direkten Wasserblick oft günstiger sind.

Pula war auch sehr schön. Das Erste, was wir dort sahen, war das Amphitheater. Pula ist eine wirklich schöne Stadt und wir haben dort viel erlebt. In beiden Städten hatten wir viel Freizeit, mussten aber immer in Gruppen von mindestens drei Personen unterwegs sein. Am Abend nach unserem Ausflug nach Pula hatten wir das unfassbare Glück, die Sonnenfinsternis zu sehen, das war am 12. August. Das war ein sehr tolles Erlebnis und ich bin sehr dankbar, dass ich das sehen konnte.

Aquapark Istralandia: Mein Lieblingsausflug
Der letzte große Ausflug war am Abreisetag: der Aquapark Istralandia. Das war eines meiner Highlights und definitiv der beste Ausflug. Es gab sehr viele Rutschen, es müssten 23 sein, und ein Wellenbad. Man konnte sich entweder sonnen, schwimmen oder rutschen. Dieser Ausflug war unser letzter gemeinsamer Tag und es war wirklich schön. Im Wasserpark habe ich einen Burger gegessen. Der war sehr lecker, aber auch relativ teuer.
Abschied von unseren Freunden und die Rückfahrt
Bevor wir zum Aquapark gefahren sind, mussten wir unser Zimmer aufräumen und konnten uns von allen verabschieden, die noch eine Woche blieben. Nach dem Tag im Aquapark ging es wieder ins Camp Premantura, wo wir zu Abend gegessen und auf unseren Bus gewartet haben. Wir hatten noch ein paar letzte Stunden mit unseren Freunden. Als unser Bus kam, mussten wir uns endgültig verabschieden. So schnell gingen zwei Wochen um.

Hatte ich Heimweh während meiner ersten Jugendreise?
Ich habe natürlich ab und zu an meine Eltern gedacht, sie aber nicht so richtig vermisst. Ich war die ganze Zeit so beschäftigt, dass ich eigentlich kein Heimweh hatte. Es gab immer etwas zu machen und ich war viel mit meinen Freunden unterwegs.
Mein Fazit: Würde ich wieder mit GO Jugendreisen verreisen?
Mein Fazit ist, dass es wirklich eine schöne Reise war. Wir haben tolle Erinnerungen gesammelt und viele neue Leute kennengelernt. Mit vielen haben wir immer noch ein wenig Kontakt. Wir hatten viel Freizeit und man war eigentlich nie alleine. Natürlich war nicht alles perfekt. Das Essen hätte besser sein können und ich hätte gerne mehr von Banjole erkundet. Trotzdem würde ich auf jeden Fall wieder auf eine Jugendreise gehen, auch mit GO Jugendreisen. Ich würde sogar ohne meinen Bruder fahren, aber dann gerne mit einer Freundin. Ganz alleine würde ich nicht fahren wollen, weil ich bei so etwas am Anfang relativ schüchtern bin. Eine Jugendreise nach Kroatien kann ich wirklich empfehlen! Wer Strand und Meer liebt oder neue Leute kennenlernen möchte, ist hier genau richtig. Es war eine wunderschöne Reise und ein tolles Erlebnis.

Noch mehr zum Thema Jugendreisen
Ein kleiner Hinweis von Cataleyas Mama:
Du überlegst gerade, ob dein Kind schon bereit für seine erste Jugendreise ohne Eltern ist?
Bevor Cataleya und Christian nach Kroatien gefahren sind, haben wir uns genau diese Frage gestellt. In meinem Artikel „Jugendreisen: Ab welchem Alter sind Kinder bereit?“ erzähle ich dir von unseren Gedanken, Sorgen und davon, warum wir uns für GO Jugendreisen entschieden haben.
Liebe Grüße, Kati

