Tripsdrill – Europas bester Freizeitpark 2015

Tripsdrill_Brett_Nagel

 

 

Vergangen Samstag war es soweit…. Wir fuhren nach Tripsdrill. Von uns aus sind es etwa 80 km und die Fahrt war in einer Stunde bewältigt. Zum Glück sind wir trotz großer Reisewelle ohne Staus durch gekommen.

Das erste Mal war ich vor etwa 20 Jahren dort. Schon damals hat es mir sehr gutgefallen. UND wie ist es HEUTE? Lohnt sich ein Besuch? DAS alles und noch viel mehr erzähle ich euch hier:

Tripsdrill – Die Geschichte

1929 war es, als der Großvater der heutigen Besitzer, Eugen Fischer die erste Altweibermühle eröffnete. Sicher hat er nicht damit gerechnet was daraus werden würde. Heute ist Tripsdrill, Deutschlands ältester Freizeitpark, ein absoluter Publikumsmagnet. Tripsdrill ist mit viel Liebe zum Detail angelegt und sicher kein „normaler“ Freizeitpark sondern eine Reise in die Zeit um 1880. Die Fahrgeschäfte sind einzigartig und originell. So kann man sich in Suppentassen durch ein Meer aus Blumen fahren lassen oder den Weinberg in Fässern erkunden.  Aber auch für die Großen wird einiges geboten. So waren für meinen Mann die Holzachterbahn Mammut und die Katapultachterbahn Karacho absolute Highlights. Ich musste natürlich bei unseren Kindern bleiben, was mir aber absolut nichts ausmachte…..

Die ganze Historie könnt ihr hier nachlesen.

Tripsdrill 2016

Unser Tag

In Tripsdrill angekommen fanden wir sogleich einen schattigen Parkplatz unter einem Baum. Sehr positiv überrascht war ich davon, dass die Parkplätze umsonst sind! Wirklich super, da man ja schon den Parkeintritt bezahlt. Trotz oder vielleicht wegen dem Ferienbeginn und der großen Reisewelle war im Park, nach unserem Empfinden, wenig los.

Apropos…. Der Eintrittspreis ist echt ok.
Kinder unter 4 Jahren: 0,00 EUR
Ab 4 – 11 Jahren: 25,50 EUR
Ab 12 Jahren (also auch die Erwachsenen): 29,50 EUR

Alle Preise findet ihr hier… Wenn ihr die Karten online kauft, müsst ihr euch auch nicht an der Schlange anstellen sondern könnt einfach so auf den Eingang zu laufen. Das war echt super und ging sehr schnell.

Hier findet ihr eine Übersicht der Preise und weitere Informationen: 2016 Angebotsflyer

Direkt hinter dem Eingang wurden wir von zwei Herren freundlich begrüßt und haben den Plan des Parks erhalten.
Schnell noch was zu trinken gekauft (Mama war vergesslich!  🙄 ) und schon ging es los….

Wir haben sehr viele bzw. fast alle der Attraktionen nutzen können. Dennoch gut, dass mein Mann dabei war, denn oft musste jeder von uns eins unser Kinder begleiten. Viele der Attraktionen konnten Kinder ab 3 in Begleitung eines Erwachsenen nutzen. Wäre ich mit meinen Kindern alleine gewesen wäre das schwierig, denn ich kann kein Kleinkind draußen warten lassen während ich mit dem anderen in der Achterbahn anstehe. So wie ich mich kenne wäre ich mit beiden alleine auch nicht hingefahren.

Nach den ersten Fahrgeschäften wollten meine Kinder unbedingt ein Eis. Die Kugeln sind groß und das Eis sehr lecker. Trotz dessen empfand ich 1,50 EUR pro Kugel zu teuer. Viele der Eissorten waren auch aus was sehr schade war, denn es war auf den ersten Blick nicht erkennbar. Außerdem fragten wir uns, wie das wohl ist wenn im Park die Hölle los ist, gibts dann gar kein Eis mehr???

Danach ging es direkt weiter. Ein Fahrgeschäft nach dem anderen wurde angesteuert. Trotz Ferienbeginn und BOMBEN-WETTER hatten wir echt Glück, es war wirklich nicht so viel los. Der Tausendfüssler, die Suppentassen, das Waschzuber Rafting, der Maibaum all das waren Highlights für meine Kinder, die das erste Mal in einem Freizeitparkt waren. Aber auch wir, mein Mann und ich, hatten echt Spaß.

Die einzelnen Fahrgeschäfte in Tripsdrill (ein Auszug)

Spritztour für Seefahrer

Über den Mühlensee verläuft die Spritztour für Seefahrer. Diese interaktive Attraktion ist, wie so häufig in der 80-jährigen Geschichte von Tripsdrill, ein Prototyp. Die Holz-Kähne sind wie für einen Picknick-Ausflug gestaltet – mit Tischdecke, Kaffeetassen, Tellern und Besteck. Und das Beste: Die Besucher können sich während der Bootsfahrt aus Gieß- und Kaffeekannen sowie Weinflaschen gegenseitig nass spritzen.

Tausendfüssler

Der Tausendfüssler ist eine Kinderachterbahn, die seit 1986 im Park steht. Die Fahrt geht mit etwa 36 km/h durch viel Grün so dass die Fahrtstrecke nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Sie macht wahnsinnig viel Spaß und meine Kinder wollten sie immer wieder fahren.

 

Das Waschzuber Rafting

Auf dem Weg zum Waschzuber-Rafting besichtigen die Besucher zunächst das aus dem Jahre 1808 nachempfundene Waschhaus. „Waschen wie zu Großmutters Zeiten“ – eine Ausstellung von Omas Waschbrett über die Mangel bis zum Bügeleisen. In originellen Waschzubern treibt man dann den tosenden Wildbach stromabwärts durch Strudel, Wasserfälle und Stromschnellen. Dabei fließen über 4.500 Liter Wasser pro Sekunde.

 

Holzachterbahn „Mammut“

Von weitem gut sichtbar ist die neue Holzachterbahn „Mammut“. Die Züge sind als Sägen gestaltet. Sie brettern durch eine Sägemühle und durchschneiden förmlich das Gebälk. Bereits vor der Fahrt erhalten die Besucher einen ersten Eindruck von der Welt der Sägemühle – mit originalen Ausstellungsstücken: Im Wartebereich wurden Teile historischer Sägemühlen aus ganz Deutschland wieder aufgebaut. Die Holzachterbahn „Mammut“ ist die erste thematisierte Anlage ihrer Art weltweit.

Katapult-Achterbahn „Karacho“

Die neue Groß-Attraktion ist die thematisierte Katapult-Achterbahn „Karacho“. Beim Abschuss beschleunigen die Fahrzeuge von 0 auf 100 in 1,6 Sekunden. Die Fahrt geht hinauf bis auf über 30 Meter Höhe. Als weitere Spezialeffekte erleben Achterbahnfans auf der 700 Meter langen Strecke unter anderem vier unterschiedliche Überkopfelemente, schnelle Wechsel der Fliehkräfte und Teilstrecken im Dunkeln. Nur von einem Schoßbügel im Sitz gehalten ist Nervenkitzel bei einer Fahrt mit Karacho garantiert!

Mühlbach-Fahrt

Bei der Mühlbach-Fahrt handelt es sich um eine Wildwasser-Schussfahrt für Kinder. In Mehl-Säcken geht es den Bachlauf entlang, an dessen Schluss ein Schuss aus dreieinhalb Metern Höhe wartet. Diese Attraktion ist speziell für Kinder konzipiert, die laut TÜV noch nicht mit der großen Wildwasser-Schussfahrt durch die Burg „Rauhe Klinge“ fahren dürfen.

 

 

Die Augen meiner Kinder strahlten und meine Tochter Cataleya entpuppte sich als kleiner Adrenalin Junkie denn schon im zweiten oder dritten Fahrgeschäft gingen die Ärmchen nach oben und sie fing an zu schreien (vor Vergnügen natürlich)…. Das war echt schön. Die zwei sind noch klein und ich wusste nicht wie sie reagieren werden. Aber sie waren begeistert! Und das war ich auch.

Tripsdril ist wunderschön. Großzügig angelegt, sehr sauber und teilweise verwinkelt, so dass man manches erst auf den zweiten Blick erkennt. Die Attraktionen sind alle ausgeschildert und auch Toiletten sind sauber und genügend vorhanden. In einer der Toilettenanlagen gab es sogar einen extra Wickelraum mit einer kleinen Kindertoilette.
Das ist toll!  Auf so etwas achte ich als MAMA.

Nach einem anstrengenden Vormittag und Mittag schlief mein Sohn Christian im Buggy ein während wir vor der Holzachterbahn auf Papa warteten. Es ging echt schnell und von unserem schattigen Platz im Gras konnten wir Papas Achterbahnfahrt sehr gut beobachten.

 

Danach ging es zur G’sengte Sau. Die Achterbahn G’sengte Sau ist eine besondere Kombination aus Wilde Maus und Achterbahn. Mit bis zu 50 km/h fahren die Besucher in altertümlichen Schlitten durch die Burg „Rauhe Klinge“.
Als ich mit Christian auf meinen Mann und Cataleya wartete kam eine Familie mit ihrem Sohn auf dem Arm der etwas blass im Gesicht war und leicht zitterte. Offenbar hat ihm die Fahrt nicht bekommen. Dann sah ich sie… Meine beiden waren unterwegs und saßen auch noch vorne….  😯 Ich war gespannt wie es meiner Tochter gefallen hat. Ich suchte Ihr Bild auf dem Monitor und siehe da, strahlende Gesichter und dann kamen sie auch… Cataleya total begeistert und glücklich hüpfend wollte gleich noch mal fahren. Mama muss ja auf Christian aufpassen (puh, wieder Glück gehabt!)… also durfte Papa wieder ran. So etwas ist echt nix für mich…

 

Wie vorhin schon erwähnt hatten wir echt Glück. Wir mussten nie lange anstehen. Das ist mit kleinen Kindern sonst sehr mühsam.

Am späten Nachmittag waren wir dann Essen. Die Portionen sind gut, die Preise in Ordnung. So wie in anderen Gaststätten auch. Wir haben für einen Zwiebelrostbraten mit Spätzle, geschmelzte Maultaschen, einen Kinderteller (Wiener Würstchen mit Pommes), ein Weizen, eine Spezi und zwei kleine Apfelschorle 42,80 EUR bezahlt.

Danach wurde noch gefahren so lange es ging… und um kurz nach 18 Uhr sind wir Richtung Ausgang gelaufen.
Wie schon am Vormittag war es auch am Abend wirklich angenehm. Weder überlaufen noch irgendwie stressig. Ein wirklich sehr schöner, spannender, aufregender und dennoch entspannender Tag.

Tripsdrill, wir kommen nächstes Jahr wieder, den leider hatten wir keine Zeit mehr um den Wildpark zu erkunden, der im Preis inklusive gewesen wäre. Daher sind nächstes Jahr eine Übernachtung im Baumhaus und ein zweiter Tag im Park fällig.

 

Vielen Dank an den Freizeitpark Tripsdrill mit dessen Erlaubnis ich einige der Pressebilder verwenden durfte.

13 Gedanken zu „Tripsdrill – Europas bester Freizeitpark 2015

  • 3. August 2016 um 11:24
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    Vielen Dank für den ausführlichen und schönen Bericht. Der Park kommt auf unsere to-do Liste!

  • 3. August 2016 um 12:18
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    Sehr gerne!

  • 23. August 2016 um 17:22
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    Ich bin ja ein echter Freizeitpark-Fan!! Der Park klingt super spaßig, besonders die Holzachterbahn 🙂 Muss ich mir mal merken!
    Lieben Gruß,
    Jenny

  • 23. August 2016 um 22:38
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    Tripsdrill ist einfach toll. Ein Park für die ganze Familie, liebevoll gestaltet und für das gebotenen recht günstig.

  • 1. September 2016 um 18:29
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    Das stimmt allerdings!!!

  • 21. November 2016 um 23:18
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    Ich suche bereits fleißig nach einige Ausflugszielen für April, da der Herr des Hauses dort seinen zweiten Elternzeitmonat antreten wird. Vielen vielen Dank für diesen Tipp. Da hört sich richtig toll an und auch für die Große, die dann 3 sein wird, ist ja schon was dabei. Ansonsten wird der Park erkundet und bestaunt! danke dafür 🙂

    Liebe Grüße, Ana

  • 22. November 2016 um 8:44
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    Oh ja unbedingt…. Die Kinder schwärmen heute noch davon….

  • 8. Dezember 2016 um 14:14
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    Also, Ich muss ja gestehen, dass ich seit 3 Jahren 10 min. Von Tripsdrill weg wohne und noch nie dort War, ausser im Wildpark.
    Mein Sohn wir im Feb 3 Jahre alt und ich denke im Frühjahr können wir dann auch mal in den Freizeitpark.
    Ich bin ehrlichgesagt ein alter Europa Park Fan, da ich ursprünglich aus Freiburg komme…aber vielleicht kann ich ja dann nach meinem Besuch im Frühjahr auch positives aus Tripsdrill berichten 😊

  • 8. Dezember 2016 um 17:57
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    Ich liebe den Europa Park auch…. Dieser ist mit keinen Kinder (finde ich) nicht so interessant wie Tripsdrill….
    Probiere es einfach mal aus….

Kommentare sind geschlossen.