Familien Abenteuer: Donau Flusskreuzfahrt mit Kindern

Dieser Beitrag über unsere Flusskreuzfahrt enthält Werbung

Eine Flusskreuzfahrt mit Kindern

Ich kann es immer noch nicht glauben! Ich kann nicht glauben, dass unsere Flusskreuzfahrt schon wieder vorbei ist.

Wir sind wieder zu Hause und immer noch voller Emotionen, voller Eindrücke und Erlebnisse! Wir sind dankbar, das erlebt zu haben und an dieser wundervollen Reise teilgenommen zu haben, denn was ich da erlebt habe, hätte ich mir nicht vorstellen können.

Wir waren auf einer Flusskreuzfahrt und trotz aller Gegenstimmen, dies sei nur was für Rentner, muss ich ganz klar sagen, NEIN, es ist auch etwas für die ganze Familie. Auf unserer Donau Kreuzfahrt mit A-ROSA Flusskreuzfahrten waren wir auf einer Familienreise unterwegs. Zunächst machte sich auch bei mir etwas Ernüchterung breit, denn es waren eben nicht nur Familien an Bord, auch die typische Rentnerschaar, die man auf so einer Reise vielleicht erwarten sollte, war dabei.

Im ersten Moment dachte ich, oh je, wie wird das wohl. Kinder sind wild, Kinder sind laut und ältere Menschen fühlen sich manchmal von Kindern gestört. Dennoch sind meine Befürchtungen nicht eingetreten, ganz im Gegenteil! Wir hatten eine wundervolle Zeit!



Anreise

Wir haben uns für die Anreise per Bahn entschieden. Am Bahnhof in Passau wartete schon eine Transportfirma, die unser Gepäck zum Schiff transportierte und ein Transferbus, der uns nach Engelhartszell brachte. Dort nämlich liegen die A-ROSA Schiffe vor Anker und warten auf die Passagiere. Beim Betreten des Schiffes wurden wir vom Hotelmanager Murat persönlich begrüßt, der jeder Dame (auch den kleinen eine rote Rose überreichte. Das Einchecken war überhaupt kein Problem und schnell erledigt. Als Familie mit 2 Kindern bekamen wir 2 nebeneinanderliegende Kabinen, die über ein gemütliches Bett, ein Bad mit Dusche, viele Ablagemöglichkeiten und einen französischen Balkon verfügten.

Natürlich hielten wir es nicht lange in der Kabine aus und entdeckten sogleich das Schiff. Meine Kinder begeisterte das Sonnendeck mit dem Pool und dem Schachspiel am meisten. Mir gefielen die Lounge und auch das Restaurant. Das Sonnendeck war aber eigentlich für uns alle ein Highlight, denn von hier aus hatte man die beste Aussicht.

Als wir um 17 Uhr ablegten und unsere Flusskreuzfahrt startete, konnte ich es immer noch nicht glauben, ein Abenteuer lag vor uns, etwas Neues und noch nie Dagewesenes. Wir waren auf Kreuzfahrt!



Flusskreuzfahrt an Bord der A-ROSA

Bereits am ersten Abend an Board bemerkten wir, dass das Essen hervorragend war. Die Auswahl war riesig und alles schmeckte vorzüglich. Am Abend stellte sich dann die Crew vor und schon da bemerkte ich zum ersten Mal, dass wir hier keine Kollegen, sondern eine Familie vor uns haben.

Auch wurde an die Kinder gedacht und während der Kapitän, mit allen Erwachsenen mit Sekt angestoßen hat, bekamen die Kinder einen Orangensaft und durften auch mit dem Kapitän anstoßen.

Schon jetzt herrschte eine besondere Stimmung an Board. Alle hatten gute Laune und alle freuten sich auf die bevorstehende Kreuzfahrt.

Am nächsten Morgen, nach einer angenehmen Nacht, wartete ein grandioses Frühstück auf uns. Das einzige, was mich gestört hat ist, dass es keine fest zugewiesenen Tische gab und wir uns so jedes Mal aufs Neue auf die Suche nach einem freien Tisch machen mussten. Nach den Gründen fragte ich nicht, doch ich kann mir vorstellen, dass es daran lag, dass jeder mal die Gelegenheit haben sollte, „am Wasser“ zu sitzen.



WIEN

Am frühen Nachmittag liefen wir in Wien ein. Da die Donau an Wien „vorbei“ fließt, ist das Einlaufen in Wien nicht ganz so spektakulär, dennoch genossen wir hier die Aussicht auf Wien in der Lounge und erfuhren so viel Interessantes über die Stadt. Direkt nach dem Verlassen des Schiffs steuerten wir mit den Kindern den Prater an, denn das hatte ich Ihnen versprochen. Von der Anlegestelle der A-ROSA Bella bis zum Prater waren es etwa 1 km, die wir zu Fuß zurücklegten.

Nach einem schönen Nachmittag in Wien (darüber werde ich noch gesondert berichten), ging es zurück zum Schiff. Dieses Mal nutzen wir für den Rückweg die U-Bahn (1 Station mit der U1 in Richtung Leopoldau vom Praterstern bis Vorgartenstrasse) und das war auch gut so, denn die Kinder waren müde und abgekämpft.

Zurück an Board konnten wir uns in der Kabine noch etwas ausruhen bis das Abendessen bereit stand. Unglaublich welche Köstlichkeiten und welche Vielfalt die Schiffskombüse verlassen. Es war einfach unfassbar gut, abwechslungsreich, frisch und teilweise vor unseren Augen zubereitet. Die Schiffsbesatzung, egal an welcher Stelle, unglaublich flink, freundlich und dennoch überhaupt nicht aufdringlich.

Nach einer Nacht am Anleger in Wien starteten wir relativ früh mit einem leckeren Frühstück in den Tag. Heute hatten wir viel vor, denn das Schloss Schönbrunn incl. Kindermuseum und Tiergarten standen auf dem Programm. Der Tag verging schneller als gedacht und am späten Nachmittag legten wir in Wien wieder ab. Die Stadt verabschiedete uns stürmisch, doch zu keiner Zeit fühlte ich mich an Bord der A-ROSA Bella unwohl. Obwohl es draußen stürmte, blitzte, regnete und hagelte strahlte das gesamte Bordpersonal eine unheimliche Ruhe aus. Nur meiner Tochter behagte das Wetter nicht.



ESZTERGOM

In Esztergom angekommen hatten wir unseren ersten Ausflug, denn wir über A-ROSA ausgesucht hatten. Mit dem Minizug ging es hinauf zum Dom von Esztergom. Diesen Ausflug zu machen war eine der besten Entscheidungen überhaupt, denn bei 3 Stunden Aufenthalt, sind 1,5 km Fußweg mit kleinen Kindern bestimmt etwas knapp.

So kamen wir entspannt bei der Sankt-Adalbert-Kathedrale an und hatten zudem noch eine tolle Führung, während der wir noch allerhand Wissenswertes über den Dom und die Stadt Esztergom erfahren haben.

Die Zeit verging wie im Flug und als alle Passagiere wieder an Bord waren, konnte die A-ROSA Bella pünktlich Richtung Budapest ablegen, denn nur knapp 5 Stunden später sollten wir dort anlegen.



BUDAPEST

Die ungarische Hauptstadt hatte ich bisher so gar nicht auf dem Schirm als potenzielles Reiseziel. Ein großer Fehler wie sich herausstellen sollte, denn die Metropole beeindruckte uns bereits beim Einlaufen in die Stadt. Ich wusste wirklich nicht, was ich zuerst fotografieren sollte. Unzählige historische Gebäude präsentierten sich unter den dramatisch wirkenden dunklen Wolken, so dass ich es kaum erwarten konnte von Bord zu gehen.

Ausgestattet mit unseren Landgangskarten zog es uns sofort in die Stadt, wir schlenderten durch die Gassen, ließen uns im Trubel der Stadt treiben, besuchten unzählige Souvenirläden und kauften auch einiges ein.


Tipp:

Achtet und informiert euch über den aktuellen Wechselkurs. Ungarn gehört zwar zur EU, gehört jedoch nicht zur EURO-Zone, in Ungarn zahlt man mit Forint. Ich habe den Fehler gemacht und an der erst besten Wechselstube Geld gewechselt, zu einem sehr schlechten Kurs ,wie ich nur kurze Zeit später feststellen musste. Lasst euch also etwas Zeit und vergleicht den Wechselkurs der einzelnen (offiziellen) Wechselstuben!



Budapest mit Kindern

Das Highlight für meine Kinder war aber der Pirate Candy Shop, bei dem die beiden ausgiebig einkaufen durften. Mich zog es da eher zu der Markthalle, vor der ich bereits vor unserer Reise gehört habe. Natürlich war hiervon vieles sehr touristisch, wie z.B. die unzähligen Stände, die Paprika (das ungarische Nationalgewürz) in allen Größen und Formen verkauften. Mich begeisterten die Obst- und Gemüsestände und auch die Fleischereien, die zeigten, dass hier nicht nur Touristen einkaufen.

Das einzige, was mir an Budapest nicht gefallen hat, war tatsächlich die Aufdringlichkeit der Menschen, dessen einzige Aufgabe es war, Touristen in die jeweiligen Lokale zu ziehen. Ein freundliches „No, Thank You!“ genügte zwar, ist aber wahnsinnig oft gefallen.



BUDAPEST TAG 2

Für heute stand wieder ein Ausflug auf den Plan, den man über die A-ROSA buchen kann. Die Kutschfahrt durch die Puszta hatten wir, hauptsächlich für unsere Kinder ausgesucht. Mit dem Bus (incl. Reiseführer) brachte man uns aus der Stadt heraus. Es war eine willkommene Abwechslung, auch außerhalb von Budapest, etwas vom Land zu sehen.

Das Wetter machte zum Glück mit und wir konnten die Kutschfahrt trocken genießen, spannend fand ich sie aber ehrlich gesagt nicht, denn wir fuhren buchstäblich durch nichts, abgesehen von Bäumen und Gräsern war nicht viel zu sehen, dennoch hat sich der Ausflug gelohnt. Das lag aber hauptsächlich an der Lipizzaner Vorführung, die im Anschluss an die Kutschfahrt erfolgte, spannend und aufregend war es zu beobachten, wie die Tiere ihren Reitern vertrauen und mit ihnen verbunden sind, aber dennoch ihren eigenen Kopf behalten.

Im Anschluss gab es Wein für die Erwachsenen und Apfelsaft für die Kinder, dazu noch leckeres Brot. Man konnte gemütlich sitzen, aber auch durch den Shop schlendern und Leckereien einkaufen. Wir hatten jedenfalls eine schöne Zeit und auch meine Kinder waren von der Vorführung begeistert.

Am Abend verabschiedeten wir uns von Budapest, die A-ROSA war jetzt wieder auf dem Rückweg und so konnten wir uns, bei herrlichen Sonnenschein, noch einmal z.B. das Parlament anschauen.



Tipp:

Lasst es euch nicht entgehen, die Offiziers Cocktails zu probieren!


BRATISLAVA

Am nächsten Morgen genossen wir unser Frühstück bevor wir am Vormittag in Bratislava eingelaufen sind. Gleich nach dem Anlegen gingen wir von Bord und ließen uns durch die Altstadt treiben. Als wir Bratislava auf eigene Faust erkundeten stellte ich fest, dass die Zeit uns niemals reichen würde um all das zu sehen, was Bratislava zu bieten hat. Wir wollten uns unbedingt noch das Einkaufszentrum anschauen, welches mir meine Freundin empfohlen hatte und so beendeten wir unseren Bratislava Ausflug mit tollen Schnäppchen in der Tasche.

Ich war etwas wehmütig, neigte sich die Zeit auf der A-ROSA Bella doch langsam dem Ende zu. Ich war traurig, denn in den vorangegangenen Tagen hatte ich das Gefühl bekommen selbst zur Familie zu gehören. Meine Kinder haben neue Freunde gefunden und dank der Kinderanimation an Bord auch ganz viel Spaß gehabt.

Sie durften den Kapitän besuchen, haben gespielt, gebastelt, gemalt, eine eigene Zeitung geschrieben, gelernt wie man Cocktails mixt und auch in der Schiffsküche Pizza gebacken.  Dass alles erlaubte uns als Eltern eine kurze Verschnaufpause und sorgte dafür, dass den Kindern gar nicht erst langweilig werden konnte. Doch noch hatten wir nicht alles gesehen, ein letzter Stopp lag auf dieser Flusskreuzfahrt noch vor uns.



MELK

Die Stadt Melk liegt bereits wieder in Österreich und ist dank Ihrem Kloster aus dem 11. Jahrhundert, welches hoch über der Stadt erbaut wurde weltbekannt.

Die 4 Stunden Aufenthalt reichen für eine Besichtigung des Stifts und auch für einen Bummel durch die darunterliegende Stadt.

Zurück an Bord der A-ROSA Bella konnten wir noch etwas entspannen und dann das letzte Abendessen an Bord genießen. Es war schon ein komisches Gefühl, dass wir morgen unsere neue Familie verlassen müssen, so fühlte es sich jedenfalls an.



Abreise

Um 6.30 Uhr im Urlaub zu frühstücken ist schon etwas verrückt, zum Glück hatten wir aber diese Möglichkeit, denn ich hatte uns einen frühen Zug ausgesucht und unser Transferbus sollte bereits um 8.00 Uhr abfahren. So waren wir dankbar über die frühe Frühstücksmöglichkeit, holten unsere gebuchten Lunchpakete für den Heimweg ab, verabschiedeten uns von neuen Freunden und liebgewonnenen Menschen an Bord und machten uns auf dem Weg zum Bus.

Unser Gepäck war bereits ohne uns zum Bahnhof vorgefahren und ich war darüber sehr dankbar, die Gästebetreuerin Eva und der Hotelmanager Murat verabschiedeten sich persönlich von uns im Bus. Das war wirklich toll, denn so hatte diese wundervolle Flusskreuzfahrt einen perfekten Abschluss gefunden. Wir waren noch nicht mal zu Hause, da fragten mich meine Kinder bereits ob wir mal wieder eine Flusskreuzfahrt mit der A-ROSA machen können, das bestätigte meinen Eindruck, dass eine Flusskreuzfahrt eben doch ein Erlebnis für die ganze Familie sind! Und schon jetzt überlege ich, wohin unsere nächste Fahrt gehen könnte, denn meine Kinder sind sich einig, wir sind eine A-ROSA Familie.


cof

Unsere Highlights

Das Highlight meines Sohnes (5): „Die Kutschfahrt in Budapest!“

Highlight meiner Tochter (6): „Einfach ALLES!“

Und das war das Highlight meines Mannes: „Die Familiäre Atmosphäre an Bord.“

Mein Highlight: Die Mischung aus Städtereise und absoluter Entspannung an Bord während dieser Flusskreuzfahrt.


nfd

Unsere Bewertung:

Ambiente: 9/10
Sauberkeit: 11/10
Essen: 10/10
Freundlichkeit: 11/10
Kinderbetreuung: 9/10
Umgebung: 10/10

Vielen Dank an das ganze Team von A-ROSA Flusskreuzfahrten und besonders an das Team der A-ROSA Bella, dass wir bei Ihnen zu Gast sein durften! Es war eine wundervolle Flusskreuzfahrt und ein Gefühl von zu Hause sein! Es gibt noch so viel mehr zu entdecken, ich wollte aber nicht alles vorwegnehmen. Vielleicht werden wir doch die A-ROSA Familie und ich zeige euch auch noch die anderen Routen.



Tipp:

Nehmt unbedingt am Schiffsrundgang mit Hotelmanager Murat teil. Die Einblicke hinter die Kulissen sind interessant und spannend, das persönliche Gespräch wahnsinnig bereichernd und die Geschichte hinter der A-ROSA Bella total interessant.


Hier findet ihr die Familienkreuzfahrten, die A-ROSA anbietet: KLICK


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