Ich bin eine Rabenmutter!

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Erklärungsversuche

Lt. Wikipedia bin ich eine Rabenmutter:

Rabenmutter ist ein deutsches Schmäh- oder Schimpfwort für eine Mutter, die ihre Kinder aus Sicht des Sprechers vernachlässigt. Der Begriff wird insbesondere für berufstätige Frauen, die sich angeblich ungenügend um ihre Kinder kümmern, verwendet. Analog zur Rabenmutter existieren die Ausdrücke Rabenvater und Rabeneltern. Sie werden seltener verwendet. Das mag daran liegen, dass gemäß herkömmlicher Geschlechterrolle von den Müttern stärker erwartet wird, sich um ihr Kind bzw. ihre Kinder zu kümmern.

Rabenmutter gehört zu den Wörtern der deutschen Sprache, die in den meisten anderen Sprachen keine begriffliche Entsprechung haben. Das amerikanische Englisch kennt den pejorativen Ausdruck deadbeat dad bzw. deadbeat mom für Väter bzw. Mütter, die ohne wirtschaftliche Not und in voller Absicht für ihre Kinder keinen Unterhalt zahlen.

In Mexiko hat die wortwörtliche Übersetzung Mama Cuervo eine fast gegensätzliche Bedeutung: Sie beschreibt eine liebevolle Mutter, die das Positive an ihren Kindern in den Vordergrund stellt (Quelle: Wikipedia)

 

Sind Rabenmütter ein deutsches Problem?

Es scheint so, als gäbe es Rabenmütter nur in Deutschland. Oder ist das etwa ein gesellschaftliches Problem welches nur bei uns besteht? Gelten berufstätige Mütter in anderen Ländern dieser Welt NICHT als Rabenmütter?

Egal was es ist, selbst meine früheren männlichen Kollegen ließen mich wissen und spüren, dass eine Mutter nicht nach einem Jahr Elternzeit wieder arbeiten sollte, sondern gefälligst bei Ihren Kinder zu Hause bleiben soll und zwar so lange, bis diese ausgezogen sind. Wie das finanziell zu stemmen wäre konnte mir keiner von Ihnen beantworten. Dass nicht jede Frau Erfüllung darin findet NUR Hausfrau und Mutter zu sein konnten sie nicht nachvollziehen. Ich will Hausfrauen und Müttern nicht unterstellen, dass sie nichts tun. Ganz im Gegenteil. Nur für mich wäre das nichts…. Ich bin einfach nicht der Typ dafür!

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Ich bin eine Rabenmutter

Ja ich bin wohl dass, was man als Rabenmutter bezeichnet, denn ich gehe Arbeiten. 27 Stunden verbringe ich bei der Arbeit (jede Woche) während meine Kinder im Kindergarten sind. Nachmittags spielen wir und erledigen (gemeinsam) die Hausarbeit. Meine Kinder sind klein, aber auch sie dürfen schon ihr Kinderzimmer aufräumen oder mir beim Ausräumen der Spülmaschine helfen. Jetzt, in Ihrem Alter machen sie das noch gern! (Ich hoffe das bleibt so, wenn sie es gewohnt sind.) Und wie sollen die zwei auch sonst lernen mitzuhelfen, wenn Mama vormittags alles erledigt?

Ich genieße die Zeit mit meinen Kindern intensiver und ich habe auch nicht das Gefühl, dass ihnen etwas fehlt nur weil ich arbeiten gehe. Eher im Gegenteil. Sie freuen sich auf den Kindergarten, dort machen sie vieles, was ich mit Ihnen nicht machen würde. Sie haben Freunde und sind mit vielen Kindern (teilweise jünger, teilweise älter) zusammen. Sie lernen ganz automatisch wichtige Sozialkompetenzen und entwickeln sich sprachlich viel schneller weiter. Sie lernen viel über Teamgeist und Empathie. Und das alles ganz automatisch und unbewusst, während sie spielen oder toben.

Ja, ich bin eine Rabenmutter, weil ich an manchen Tagen, nicht sofort nach meinem Feierabend die Kinder vom Kindergarten abhole, sondern erst noch zu Hause in Ruhe einen Kaffee trinke oder alleine einkaufen gehe!

Ja, ich bin eine Rabenmutter, weil ich nicht immer mit Geduld, Verständnis und Fassung reagieren kann wenn die zwei wieder bocken oder rumzicken!

Ja, ich bin eine Rabenmutter, weil ich es an manchen Tagen nicht erwarten kann, dass die Kinder endlich schlafen! Weil ich sehnlichst darauf warte keine weiteren Fragen mehr beantworten zu müssen und auch nicht zum 10-mal die gleiche Geschichte vorzulesen. Weil ich mich einfach an meinen PC oder vor die Glotze setzen möchte und ohne schlechtes Gewissen einfach mal surfen oder fernsehen möchte. Weil ich die Ruhe genießen oder einfach nur in Ruhe aufs Klo möchte!

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Genuss und Sehnsucht

Ich bin eine Rabenmutter, denn ich genieße die Zeit ohne meine Kinder. Die Zeit für MICH!
Alleine und in Ruhe aufs Klo oder unter die Dusche? Wie Wellness!
Mal alleine einkaufen gehen? Luxus!
Mal alleine mit einer Freundin etwas essen gehen oder ins Musical? Fast wie Urlaub!
Eine Messe oder eine Bloggerveranstaltung (vielleicht sogar mit Übernachtung)? Erholung pur!

Nur eins ist noch schöner….
Wenn die Kinder mal bei Oma sind und ich alleine mit meinem Mann etwas unternehmen kann.

 

Und dennoch…. bin ich alleine unterwegs denke ich an meine Kinder. Bin ich länger als 2 Stunden weg vermisse ich sie. Bin ich über Nacht weg, schlafe ich noch schlechter als zu Hause, wo die zwei mich in der Nacht manchmal bis zu 5 Mal wecken. Einfach, weil ein wichtiger Teil von mir fehlt!

Ich habe beide unter meinem Herzen getragen, ich habe sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht und seitdem alles für sie gegeben, in (fast) jeder einzelnen Minute seit sie auf der Welt sind! Für meine Kinder habe ich meine Ehe aufs Spiel gesetzt, denn ich habe nur an SIE gedacht und meinen Mann vernachlässigt.
Aber ich würde es wieder tun, denn diese beiden kleinen Menschen sind das Beste, was ich je zustande gebracht habe. Diese beiden sind die wichtigsten Menschen auf der Welt, SIE und nur SIE stehen an erster Stelle. IMMER!

Aber auch ich bin nur ein Mensch. Auch ich habe nur einen gewissen Vorrat an Kraft und die muss eben manchmal aufgetankt werden! Auch ich habe gute und schlechte Tage! Auch mir geht es mal nicht gut!

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Ich erkenne mich in den beiden wieder. Sie haben viel Gutes geerbt, aber auch vermeintlich schlechtes. Sie sind Ihren Eltern so ähnlich und doch so verschieden. Sie sind so individuell und einzigartig. So wunderschön und liebenswert.

Sie bringen mich regelmäßig auf die Palme, SIE mit ihrem sturen Schädel und ER mit seinen Trotzanfällen…. und dennoch… sind sie so wundervoll, dass ich es kaum fassen kann.

Die Worte meiner Tochter „Mama ich liebe dich bis zum Mond und bis zu den Sternen und bis zur Sonne und wieder zurück!“ oder meines Sohn „Liebe dich Mama!“  oder eine kleine Umarmung reichen….dann ist alles vergessen und die Welt wieder in Ordnung!

 

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Lust auf etwas leckeres?
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23 Gedanken zu „Ich bin eine Rabenmutter!

  • 11. August 2017 um 7:30
    Permalink

    Wir leben zwar kindergartenfrei mit unseren Jungs (3 und 6) und sie haben bisher noch nie woanders übernachten, weil der Wunsch noch nicht da war und auch ich habe in der ganzen Zeit noch nie woanders übernachtet ohne sie, weil das Bedürfnis nicht da war, aber auch ich treffe mich ab und an mit einer Freu ein zu Eisessen oder gehe (wenn auch selten) mal mit meiner Schwester ins Kino. Auch brauche ich für mich Sport, um mich wohl zu fühlen. In der Zeit hat mein Mann dann die Kinder. Ich habe dann aber auch manchmal ein schlechtes Gewissen, wenn ich bei schönem Wetter den Sport den Kindern vorziehe. Sie haben damit weniger ein Problem. Papa ist ja da und geht mit ihnen raus.

    Was ich nur sagen wollte, Du schreibst bzgl. Kindergarten: “ dort machen sie vieles, was ich mit Ihnen nicht machen würde. Sie haben Freunde und sind mit vielen Kindern (teilweise jünger, teilweise älter) zusammen. Sie lernen ganz automatisch wichtige Sozialkompetenzen und entwickeln sich sprachlich viel schneller weiter. Sie lernen viel über Teamgeist und Empathie. Und das alles ganz automatisch und unbewusst, während sie spielen oder toben.“

    Ich war auch oft am Zweifel, ob meine Kinder ohne Kindergarten soziale Kompetenzen lernen, ob Sie Teamgeist u sie Empathie erlernen würden oder zu Egoisten und ob ich ihnen das Angebot bieten kann, was ein Kiga bietet. Sprachlich hatte ich da keine Bedenken, weil sie sehr früh sehr gut gesprochen haben, ich lese ihnen auch immer gerne und viel vor.

    Aber zu dem Punkten Sozialkompetenz, Empathie und Teamgeist, da war ich total erstaunt, wie wunderbar Kinder das ohne Kindergarten erlernen. Auf Spielplätzen, beim Kindersport, bei Freunden. Diese Bedenken haben sich dann bei mir sehr schnell wieder in Luft aufgelöst.

    Mit dem Angebot Da stellte sich dann auch heraus, dass die Kinder von sich aus sehr viel basteln, malen, kreative Ideen ohne jegliche Vorlagen bekommen und sich stundenlang damit beschäftigen können. Auch sind wir sehr viel unterwegs in Museen, Ausstellungen, alten Burgen, Experimentierfeldern, machen aber auch gerne stundenlange Waldspaziergänge. Die Kinder lieben es und entsecken, erforschen und lernen auch so viel dabei.

    Ich denke du könntest das genauso. Viele Eltern denken, sie könnten ihren Kindern nicht das bieten, was der Kindergarten ihnen bietet. Ich sehe das anders. Aber es ist eben auch eine Zeitsache. Wenn man arbeiten gehen muss, ist Kindergarten natürlich die beste Lösung für alle.

    Ich arbeite auch nebenher, allerdings von Zuhause aus . Habe ein Online Business gegründet. Dafür wünschte ich mir manchmal mehr Zeit, aber jetzt wo meine Kinder klein sind bin ich ganz froh die Zeit mit ihnen einfach nur genießen zu können. Irgenwann besuchen Sie mich eh nicht mehr. An Tagen, wo es mal stressig ist, wegen ständiger Zankerei, nehme uch mir aber auch mal gerne eine Auszeit und treffe mich mit meiner Freundin und einmal wieder alleine aufs Klo gehen oder länger als 5 Minuten zu Duschen, wünschte ich mir auch öfters. Das geht nur, wenn mein Mann Zuhause ist.

  • 9. Dezember 2016 um 12:15
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    Ich glaube da wäre jede Mutter eine Rabenmutter 🙂

    Danke für den tollen Beitrag ! Er ist so erblich und toll geschrieben 🙂

    Jede Mutter wird von ihren Kindern auf die Palme gebracht und man ist froh wenn die einfach im Bett sind und schlafen .

    Und auch wenn Mütter arbeiten gehen ! Deswegen ist man keine Rabenmutter ! <3

    Und Ruhe braucht man auch denn Kraft tanken ist sehr wichtig !

    Und Deine 2 sind echt süß , wie sie dir sagen wie lieb sie dich haben <3

    Liebe Grüße Julia

  • 8. Dezember 2016 um 12:17
    Permalink

    hi hi hi… willkommen im Club….

  • 7. Dezember 2016 um 22:03
    Permalink

    Hallo Kati,

    ein toller Beitrag … ich bin demnach auch eine Rabenmutter …
    aber das bin ich gerne … na und ! … ich hab eine 2 jährige Tochter
    die viel bei Oma und Opa untergebracht ist damit ich arbeiten gehen kann.
    und auch mal was für mich machen kann …

    In der heutigen Zeit ist es einfach bei einem Paar mit zwei „normalen“ Jobs nicht anders möglich … ein Einkommen reicht einfach nicht mehr aus. Außerdem ist es wichtig auch mal was anderes zu sehen 🙂

    Ich bin froh das ich es von Anfang an so gemacht habe und bereue das auch nicht – Emma hat ein super Verhältnis zu Ihren Oma´s und Opa´s und bleibt dort auch gerne und ohne Probleme 🙂 Kenne andere Eltern die nicht mal zusammen einen Abend ausgehen können weil der Sprössling was dagegen hat und nirgens anders bleibt – das ist doch auch nicht Sinn der Sache und macht auch vieles kaputt.

    Wird immer ein Streitthema bleiben und ich finde jeder sollte es so machen wie er will und darf sich dann auch nicht beschweren 😉

    Gruß Stefanie

  • 4. Dezember 2016 um 10:34
    Permalink

    Hallo, ich bin bei meiner Ersten nach 1 Jahr, bei unserem Sohn nach 1,5 Jahren wieder 50% arbeiten gegangen. Das die beiden das wert- und wundervollste in meinem Leben sind ist deswegen nicht abzusprechen. Muss aber zugeben, dass es zuhause oft anstrengender war als im Büro ?…mit meinen kleinen Monstern ?Bestimmt auch eine Typfrage. Und wie du sagst, wie soll man das finanziel stemmen?!
    Für mich und meine Familie erscheint mir/uns alles richtig so.
    Vg pati

  • 25. November 2016 um 22:36
    Permalink

    Ihre Meinung wird sich auch noch ändern…. Ich jedenfalls bin gerne eine Rabenmutter! ???

  • 25. November 2016 um 21:51
    Permalink

    Danke, danke, danke! Ich schließe mich absolut an! Bei meiner Großen war ich kurz vor der Geburt 150km zu meinem Mann gezogen, kannte niemanden, hatte nur die Krabbelgruppe zum Reden (1x pro Woche, Thema Kinder…) und hatte ein echt schlechtes Gewissen, als ich – statt Haushalt o.ä. während des Mittagsschlafs der Tochter den Fernseher anschaltete, um Erwachsene reden zu hören… Meine Kleine liebte es, mit 1,5 Jahren in der Kita von Gleichaltrigen umgeben zu sein, mein 4 Jahre jüngerer Sohn ebenfalls… Meine 8Klässler sind allerdings der Meinung, dass Kinder bis zum Alter von 3-6 Jahren am besten daheim bei Mama (nicht Papa..) aufgehoben sind, seufz… so viel Emazipationsarbeit noch zu leisten…

  • 25. November 2016 um 16:20
    Permalink

    Hallo, dein Beitrag finde ich toll, ?
    denn dieser spricht viele Frauen/Mütter an die das gleiche denken .
    So weis man, dass man mit den Gedanken und Gefühlen nicht alleine ist, sondern dass es anderen Müttern auch so ergeht.
    Aber ich find es sogar sehr wichtig trotz Kind/er arbeiten zu gehen um ein wenig unabhängig zu sein…sein eigenes Geld zu verdienen.
    Und abends bin ich auch froh wenn sie endlich im Bett sind, um mir einen gemütlichen Abend mit meinem Schatz zu machen…denn die Zweisamkeit darf nicht leiden ☺️
    …ich gebe die Kids auch öfters mal zu Oma und Opa, um mit ihm einen netten Abend im Kino, essen gehen…etc. zu verbringen.

    Und wenn ich ehrlich bin☺️ Tut es auch manchmal auch einfach gut von Zuhause rauszukommen.

    Und ehrlich gesagt kann jede Arbeitenede Mutter stolz auf sich sein, das alles unter einen Hut zu bringen.
    Du kannst stolz auf dich sein! ?

    Viele liebe Grüße
    Sabrina Denk

  • 23. November 2016 um 20:50
    Permalink

    Einer meiner Lieblings Beiträge von dir!

    Ich bin ebenfalls eine Rabenmutter❤
    Aber eine glückliche ❣

    Als ich meine erste Tochter (2004) bekam war es noch üblich 3 Jahre zu Hause zu bleiben vorallem auch weil es kaum kitas gab die Kinder unter 3 aufgenommen haben. Als ich dann meine 2. Tochter (2006) zur Welt brachte, verlängerte sich meine Elternzeit gleich auf insgesamt knapp 5 1/2 Jahre… Puh ne lange harte Zeit in welcher ich mich als Mensch oftmals vergaß! Ich war immer unabhängig außer in diesen fast 6 Jahren… schlimm für mich!
    Als dann auch meine 2. Tochter 3 Jahre jung wurde bin ich also wieder arbeiten gegangen…in Teilzeit…immerhin war ich zu diesem Zeitpunkt alleinerziehende Vollzeit Mama.
    Dann 2014 wurde ich mit unserem kleinen Wunder schwanger… Ich beschloss gleich zu Beginn nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen.. Ich stoß auf geteilte Ansichten… Aber es war mein Leben und meine Entscheidung!
    Meine jüngste ist heute 2 Jahre jung und geht seit einem Jahr in die Kita und ich wieder in Teilzeit arbeiten… und ich bereute diese Entscheidung keinen Moment! Meine Tochter liebt die Kita!

    Meinen 3 Töchtern fehlt es an nichts! Ich liebe sie über alles und möchte sie niemals missen ❣❣❣

    Mein Fazit… wenn man eine Rabenmutter ist, weil man auch mal sich selbst als Menschen sieht… dann bin ich eine stolze Rabenmutter!

  • 23. November 2016 um 11:42
    Permalink

    Es ist schön zu lesen, dass es anderen Mamas genauso ergeht. Dass man kein schlechtes Gewissen haben, muss nur weil man mit kleinen Kindern arbeiten geht und die Zeit die man Zuhause ist intensiv mit den Kindern nützt. Wenn Abends unsere Jungs nicht ins Bett gehen, wünsche ich mir wie du es passend schreibst einfach Ruhe für sich, auch wenn es egoistisch klingt, aber nach einem langen Tag sollte Ruhe einkehren und nicht erst nach 22 Uhr. Ich bin stolz, dass ich alles seit meine Kinder auf der Welt sind, unter einen Hut bringen und auch noch ein bißchen Freizeit am Abend für mich und meinen Mann rausschaufeln kann. Wir wechseln uns mit der Betreuung abends ab, dass der eine dann auch mal zum Sport gehen kann oder mit Freunden was unternehmen kann.

  • 23. November 2016 um 10:20
    Permalink

    Ja, das ist sehr wichtig…. Wir versuchen das auch… Müssen da aber noch konsequenter sein.
    Liebe Grüße, Kati

  • 23. November 2016 um 9:27
    Permalink

    Ich bin einfach nicht der Typ dafür…

    DAS trifft es sehr gut. Meine Kinder sind nicht mehr so klein (9&12), aber auch ich gehe gerne arbeiten seitdem meine Kinder im Kindergarten waren. Ich könnte es mir nicht vorstellen „nur“ zuhause zu sein. Und liebe es mit meinen Kindern zusammen zu sein. Als „Rabenmutter“ empfinde ich mich niemals, auch wenn ich abgehetzt von der Arbeit (noch schnell bei Supermarkt vorbeigefahren) zuhause ankomme und dann noch zack zack was zu essen zaubern muss. Kind eins ist dann schon 10 Minuten zuhause (Bus und Schlüssel), Kind zwei kommt kurz darauf. Das ist halt der Alltag… Ich würde ihn nicht eintauschen wollen. 🙂

    Und Auszeiten nehmen mein Mann und ich uns bei Wochenend-Kurztrips oder mit meinen Freundinnen. Wir fahren dann gerne ins Mediterana nach Bergisch Gladbach in die Sauna…Entspannung pur.

  • 23. November 2016 um 8:34
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    Die steht mir noch bevor… Aber ich bin sicher.. Ich schaffe das… 😉

  • 23. November 2016 um 0:36
    Permalink

    ich habe ein kind und mittlerweile als jung gebliebene oma 3 kleine enkelkinder und früher dachte ich oft, dass ich eine rabenmutter bin. kind zur oma weil ich einen wichtigen termin hatte. keine geschichte vorgelesen habe weil ich einfach zu müde nach der arbeit war. mal ein packungsessen gekocht weil es schnell gehen mußte. doch heute denke ich, es war genau richtig, denn ich selber bin auch nur ein mensch und es ist nicht möglich perfekt zu handeln, was wichtig ist, ist die liebe zum kind, die mit jedem tag wächst und einen stark genug macht sogar die pubertät zu überstehen 🙂

  • 22. November 2016 um 10:21
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    Ich zähle mich auch zu den Rabenmüttern – und ich finde uns großartig! Die größte Bestätigung, dass ich alles richtig mache ist, wenn ich einen Tag nicht da war und Emilia sagt: „Wir haben gestern gar nicht gekuschelt, das fehlt mir so schrecklich. Weißt du Mama, keiner ist so ein guter Kuschler wie du, ich liebe dich einfach so“ – im nächsten Leben werde ich hoffentlich also wieder eine Rabenmutter, die trotz der Liebe zu ihrem Kind und dem schlechten Gewissen, dass sie trotz allem hat nicht vergisst, dass sie auch noch eine eigenständige Person ist (zumindest zeitweise) 🙂

  • 21. November 2016 um 20:08
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    Nabend 🙂

    meiner Ansicht nach sollten sich beide Elternteile engagieren. Klar klappt das nicht immer zu gleichen Anteilen im gleichen Bereich – und das macht auch aus keinem der Elternteile einen Raben“teil“, weil einer mehr arbeitet. Hauptsache es ist für die Familie sinnvoll verteilt und die Kinder bekommen von ihren Eltern noch was mit. Schade ist es, wenn die Eltern zwar damit klar kommen, dass einer arbeitet, der andere mehr zuhause ist – meist noch in den üblichen Verteilungen in Rollenmodellen – aber die Kinder dann vom arbeitenden Elternteil wenig mitbekommen…

    Aber dass man als Eltern arbeiten will, wer daran etwas verwerfliches findet hat keine Ahnung davon, dass es auch nach Kindern noch ein Bedürfnis sein kann, sich beruflich zu verwirklichen…

    Liebe Grüße
    Basti

  • 18. November 2016 um 20:20
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    Ich denke jede Mutter ist irgendwie und irgendwann eine Rabenmutter. Keiner ist perfekt auch wenn wir es gerne wären

  • 17. November 2016 um 20:06
    Permalink

    Oh wie schön… Kinder eben…

  • 17. November 2016 um 9:43
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    Ich bin auch eine Rabenmutter ❤️ In einer dunklen Minute, als ich echt unten war, habe ich zu meiner Tochter (4) gesagt „Manchmal denke ich, dass ich als Mama vieles falsch mache.“ Ihre Antwort: „Mama, ich finde überhaupt nicht, dass du vieles falsch machst.“ Hach…

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