Mein Kind nervt mich…

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Mein Kind nervt mich…

Wie kann das sein? Ich habe mir doch so sehr Kinder gewünscht… Dann hatte ich endlich welche und dennoch gibt immer wieder Situationen in denen ich denke:
Mein Kind nervt mich!
Schlimm, oder? Aber durchaus menschlich….

Mit Kinder gerät man oft an die eigenen Grenzen und auch darüber hinaus… Es gibt Situationen in denen man einfach genervt ist, auch von oder durch das eigene Kind.

Gefühle und was sie auslösen…

Ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder sehr gut verstehen und fühlen was in uns Erwachsenen vorgeht.

Z. B. habe ich in vielen Situationen gesehen, dass meine Kinder merken was in mir vorgeht. Ob ich trauere oder frustriert bin, ob ich fröhlich oder genervt bin. Kinder scheinen da ganz sensible Antennen zu haben.

Sie merken es auch, wenn es in uns brodelt und wir versuchen diese Gefühle („mein Kind nervt mich“) zu unterdrücken.

Irgendwann ist der Druck zu groß und wenn es dann zur Explosion kommt ist diese, der Situation oft gar nicht mehr angemessen. Was dann in einem vorgeht, kann sicher jeder beantworten, dem schon mal die „Nerven durchgegangen sind“. Man ist frustriert und traurig, voller Schuldgefühle und Selbstvorwürfe.

Das liegt oft an unseren eigenen Ansprüchen an uns selbst, aber auch an den Ansprüchen der Gesellschaft heutzutage. Es wird erwartet, dass man die Sache im Griff hat und sich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Kaum einer traut sich zuzugeben: „Da komme ich jetzt an meine Grenzen!“ Dabei ist das eine ganz gesunde Reaktion, denn wenn ich genervt bin, zeigt mein Körper mir damit, dass ich einen Rest eigener Bedürfnisse habe. Ob nach Ruhe oder nach Schlaf z.B. das ist bei jedem anders. Das steht jedem zu, auch ELTERN!

Es ist nicht immer leicht, sich nicht aus der Ruhe zu bringen wenn man morgens pünktlich bei der Arbeit sein muss, oder zum 10 mal erklärt warum das Kind jetzt die Zähne putzen oder sich anziehen soll.

Oft zeigen Kinder auch mit besonders anstrengendem Verhalten, dass sie mehr Aufmerksamkeit möchten. Mit absichtlichen Nerven bzw. provozieren bekommen sie die gewünschte Beachtung, wenn auch Negative!

Als Eltern muss man da seinen eigenen Weg finden. Niemand ist perfekt und auch ich bin manchmal genervt oder reagiere über. Auch ich bin nur ein Mensch. Ich denke aber, dass es keine Schande ist, seinen Fehler dem Kind gegenüber einzugestehen oder sich bei seinem Kind zu entschuldigen.
Ich finde es eher ein Zeichen von Stärke.
Und was lernen die Kinder daraus? Fehler macht jeder, es ist keine Schande. Man muss zu seinen Fehlern stehen und versuchen diese wieder gut zu machen, auch mit einer Entschuldigung.

 

Mein Kind nervt mich… wenn…

Es gibt unzählige Situationen in denen die Kinder nerven. Ich habe eine Umfrage unter Mamas gemacht und hier sind die Top 10 der Situationen oder Dinge in denen die Mütter von ihren Kindern genervt sind:

10. 1000x hintereinander das gleiche Lied singen! In einer Lautstärke, die einem das Trommelfell platzen lässt.

9. Spielzeug mit Geräuschen, oh ja… Wer kennt das nicht… Onkel und Tante oder Oma und Opa meinen das gut und das Kind bekommt einen kleinen Käfer, der redet und Musik spielt… Oder ein Flugzeug welches Geräusche von sich gibt… Das Kind liebt es, aber warum VERDAMMT NOCH MAL halten die Batterien so lange durch???

8. Mama muss alles machen – oder – Alleine machen!!! Da muss man in 5 Minuten aus dem Haus und mein Kind will seine Schuhe alleine anziehen….. Es klappt nicht und das Kind ist frustriert und feuert alles in die Ecke… Will man helfen, wird das mit einem Tobsuchtsanfall quittiert.

7. Streit und schreien – besonders bei Geschwistern ist das manchmal eine Zerreißprobe für die eigenen Nerven, aber nur so lernen Kinder Konflikte zu lösen. Ich versuche meine zwei da immer machen zu lassen. Ich beobachte und kann notfalls eingreifen, wenn es ZU arg werden sollte oder in Gewalt ausartet. Aber im Normalfall kommen Sie ohne mich aus.

6. Gemecker am Essen – Da steht man (stundenlang) in der Küche und kocht für die Familie und dann wird nur gemeckert. Ich will aber nur den Kartoffelbrei, nein ohne Soße… Ich wollte doch gar kein Fleisch… Die Suppe schmeckt mir nicht… Warum gibt es das schon wieder… Welche Mama (oder Papa) kennt das nicht.

5. Darf ich ein Eis/ was süßes haben? Natürlich 5 Minuten vor dem Essen, nicht 5 Minuten danach… Oder direkt nach dem Aufstehen! Muss ich noch mehr dazu sagen? Ich glaube nicht!!!

4. Reden (ohne Punkt und Komma) – manchmal habe ich das Gefühl bei meinen Kindern gehen Augen und Mund gleichzeitig auf und gleichzeitig (wenn sie einschlafen) wieder zu! Bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla… den ganzen Tag lang…

3. Sie wollen überall dabei sein – Man kann nicht alleine aufs Klo, oder ins Bad oder unter die Dusche oder ins Bett etc. Immer müssen die Kinder dabei sein, das kann einem manchmal schon die Luft zum Atmen nehmen.

2. WARUM? Wahlweise auch Wieso, weshalb, wie oder ähnliches.
Kind: PAAAAAPPPPPAAAA, warum fütterst du die Fische?
Papa: Weil sie Hunger haben?
Kind: Aber warum?
Papa: Wenn du Hunger hast bekommst du doch auch etwas zum Essen!
Kind: Aber warum?
Papa: Na wir brauchen etwas zum Essen um zu leben, um zu wachsen usw.
Kind: Aber warum?
Papa: GRRRRRRRR!
Oder? Kommt euch das irgendwie bekannt vor?

Und die absolute Nr. 1: Mama, Maammaa, Maaaammmmaaaa?
Maaaammmmaaa ich muss aufs Klo… Maaammmmmaaa ich habe Hunger, Durst, mich juckt es oder sonst sowas in der Art…
Je länger das Mama gezogen wird, desto dringender das Bedürfnis und desto nerviger hört sich das an.

Und was ist eure Nummer 1???

Unsere Kinder

Natürlich sind wir oft genervt und unsere Kinder bringen uns manchmal an die Grenze dessen, was wir aushalten können. Wir sind alle nur Menschen!

Wir geben immer unser bestes, wir versuchen unsere Kinder so zu akzeptieren wie sie sind und Ihnen dennoch die für uns wichtigen Werte zu vermitteln.

Das tue ich auch. Ich liebe meine Kinder!

Und ich bin mir sicher, dass alle Mamas, die an meiner Umfrage teilgenommen haben Ihre Kinder ebenfalls über alles lieben und sie für nichts auf der Welt eintauschen würden. Höchstens ein paar Stunden der Oma ausleihen… um mal in Ruhe auf dem Klo zu sitzen und anschließend ein heißes Bad zu nehmen. Oder? 😉


Für Mamas auch lesenswert und daher mit einen kleinen Ausschnitt:

Ein Appell an alle Mütter – vom Gefühlschaos und dem Wunsch nach Perfektion!

….

Eine Geburt tut weh. Ja ich will euch echt nicht die Illusionen nehmen aber es ist so. Fast schon unerträglich sind diese Schmerzen, aber gerade so schlimm, dass der weibliche Körper sie aushält. Sind da nicht eine Hebamme und eine Ärztin die seitlich auf dem Bett knien und das Pressen der Mutter durch Druck auf den Bauch unterstützen. Hätte ich die Kraft gehabt hätte ich wohl beide (Sorry) kalt gemacht! In dem Moment habe ich wohl geschaut als ob ich besessen gewesen wäre (öhm… ja, kann sein…. 😎 ), sagt mein Mann und der war die ganze Zeit dabei.
Wenn das Baby aber endlich da ist, wird der Körper nur so von Glücksgefühlen überschwemmt. Hormone sind ein echt geiles Zeug. Ich war so glücklich, so froh dieses kleine Mädchen in meinen Armen zu halten. Damit dachte ich immer, das schlimmste sei hinter mir! Doch dann? Was kommt dann?

Dann kommt die große Unsicherheit….

  • Warum weint mein Baby?
  • Warum schreit mein Baby?
  • Was will mein Baby?
  • Bekommt mein Baby genug Milch?
  • Bekommt mein Baby alles was es braucht?
  • Ist es meinem Baby zu warm oder zu kalt?

Ich könnte endlos so weitermachen. Diese Unsicherheit…. diese scheiß Angst und doch diese überwältigende Liebe die einen fast lähmt und alles miterleben lässt!

…..

Mehr könnt ihr hier lesen: KLICK


Tassenkuchen oder neudeutsch Mugcakes….

Und falls du doch mal Nervennahrung brauchst, versuche es mal hiermit.

Mein Mann sagte etwas wie: „Weißt du worauf ich jetzt Lust hätte? Auf Kuchen!“
Und das sagt er mir…. seiner ganz persönlichen Backfee!!!! Ob ihm da klar war, dass er etwa 10 Minuten später einen Kuchen bekommt? Ich glaube nicht!!!

Dabei sind Tassenkuchen schnell gemacht und die Zutaten hat man meistens sowieso zu Hause!!! Wieso also nicht?

Gehört und gelesen habe ich schon von diesen Leckereien, gemacht habe ich noch keine! Also war das die perfekte Gelegenheit! Und wisst ihr was? Das kann echt jeder!!!

Ich erkläre euch wie es geht und gebe euch gleich ein einfaches, aber geling sicheres Rezept mit auf den Weg! So könnt ihr gleich loslegen und euch diesen Tassenkuchen zaubern!
Und ich, werde weiter an verschiedenen Tassenkuchen Rezepten feilen!

Rezept/ Zutaten

(für 3 große oder 4 kleine Tassen)

  • 60 Butter
  • 2 Eier
  • 6 EL Mehl
  • 5 EL Zucker
  • 10 EL Milch
  • 1/4 TL Backpulver
  • 2 EL Backkakao
  • gem. Vanille

Rezept/ Zubereitung

  • Die Butter in der Mikrowelle schmelzen lassen, dann
  • die Eier in einer Schüssel mit dem Schneebesen verquirlen, nach und nach die anderen Zutaten hinzugeben. Zunächst den Zucker und die Vanille, dann die Butter. Weiter mit Mehl und Backpulver, danach die Milch und zum Schluss den Kakao.
  • Zwischen den einzelnen Zutaten alles gut verrühren, anschließend
  • die Tassen mit Butter ausreiben und den Teig einfüllen. Die Tasse sollte etwa zur Hälfte gefüllt sein, da der Tassenkuchen noch gut hoch geht.
  • In meiner Mikrowelle haben die Tassenkuchen (auf höchster Stufe) etwa 4,5 Minuten gebraucht, bis sie durch waren. Auch hier hilft euch die Stäbchenprobe, dann
  • die Tassenkuchen noch einige Minuten abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und am besten noch lauwarm genießen.

Mehr zum Thema Reisen mit Kindern findet ihr hier: KLICK

Hier findet ihr mich auf Pinterest, dort findet ihr alle meine Rezepte und viele weitere Ideen:


Nutzt du Instagram?

Ich habe gleich zwei Accounts, der eine hier zeigt kindgerechtes Essen, abseits der Glitzerpups-Instablase, welches alltagstauglich ist und auch Kindern schmeckt, leckere Kuchen und tolle Geburtstagstorten. Und der andere, beschäftigt sich mit dem Thema „Reisen mit Kindern“. Hier findet ihr alles rund um das Thema Ausflüge und Reisen mit Kindern.

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Statt zu verreisen kann gemeinsames Kochen und Backen auch eine tolle Beschäftigung sein, hier findet ihr Anregungen und Rezepte:

Einfach auf den Titel des Bildes klicken und schon seit ihr beim Rezept!

 

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16 Gedanken zu „Mein Kind nervt mich…

  • 23. September 2017 um 21:18
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    Ganz genau Regina. Viele Eltern und insbesondere Mütter schämen sich für dieses Gefühl. Dabei ist es doch ganz natürlich!!! LG, Kati

  • 23. September 2017 um 12:08
    Permalink

    Hallo. Das ist eine gute Frage. Was machst du jetzt mit diesem Wissen.
    In diesem Artikel geht es darum, dass dies sehr häufig tabuisiert wird. Viele Eltern sprechen nur darüber wie süss die Kinderlein sind. Der Artikel soll den Anspruch an die Eltern nehmen, dass sie ihre Kinder ausschließlich liebenswert finden dürfen und für alle anderen Gefühle ein schlechtes Gewissen aufkommen muss.
    Nein. Ich liebe meinen Sohn über alles und dennoch würde ich manchmal alles dafür geben ein Wochenende nur für mich zu haben.
    Nicht mehr und nicht weniger.

  • 27. August 2017 um 11:02
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    Ich fand den ersten Absatz sehr schön – wahrscheinlich haben nicht nur Kinder feine Antennen 🙂 Die Frage ist, was man mit diesem Wissen macht…

  • 31. Mai 2017 um 9:58
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    hahaha… vielen Dank, dass du meinen Tag mit deinem Kommentar bereichert hast. Ich habe lange nicht mehr so gelacht. Die Leute um mich herum halten mich bestimmt für bekloppt…. Aber weißt du was? Damit haben sie bestimmt nicht ganz unrecht!
    Leider ist es für deinen Rat schon zu spät bei mir, aber vielleicht lesen das auch Paare mit Kinderwunsch und du kannst sie mit deinem Kommentar gerade noch retten. 😉

    Im übrigen finde ich es wahnsinnig klasse, das ein Mann meinen Blog liest. Leider bist du in der Unterzahlt, aber ich freue mich sehr, dass DU hier bist!!!

    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag! LG,Kati

  • 31. Mai 2017 um 9:44
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    Und dann gehen sie zur Schule und wollen keine Hausaufgaben machen oder wollen eine Entschuldigung für Sport oder Schwimmen, weil sie zu faul sind. Dann gehen sie einem als Teenies auf die Nerven, telefonieren den ganzen Tag und hängen am Smartphone. Später regt man sich auf, dass sie nie anrufen oder mal zu Besuch kommen. Außerdem erziehen sie ihre eigenen Kinder nicht richtig. Beste Lösung: Erst gar keine Kinder kriegen.

  • 25. April 2017 um 7:50
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    Super, wenn jemand so ehrlich ist und werdenden Eltern nicht nur die schönen Dinge erzählt und so tut als wäre immer alles perfekt! Ich wette es geht allen Eltern mal so
    Lg

  • 21. April 2017 um 18:07
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    Ein interessanter Bericht
    Dann weis ich ja was auf mich zukommt wenn es irgendwann mal soweit ist ?
    Lg Denise

  • 21. April 2017 um 17:27
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    Ich find schön wie ehrlich du drüber schreibst. Es ist eben nicht alles immer nur rosig und super schön aber das muss es auch gar nicht 😀 einige Punkte haben mich an mich als Kind erinnert. 😛 Eigene habe ich ja noch nicht.
    LG, Lina

  • 21. April 2017 um 10:31
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    Super Beitrag. So ist es mit den Kurzen ?

  • 19. April 2017 um 15:49
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    Das kenne ich… Und das Ziel ist immer 19:30… Wenn dann zu Hause ruhe einkehrt…

  • 19. April 2017 um 10:17
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    Na, Gott sei Dank ist das quasi in jedem Haushalt gleich! Meine Nummer eins? Das ständige Nachlaufen und dabei dauernd Mama quaken. Es gibt Tage, da will ich nichts und niemanden um mich haben. 😀

  • 18. April 2017 um 22:26
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    Hach, auch wenn es doof klingt, aber ich. In verdammt froh das es bei euch auch manchmal so ist wie hier;)
    Aber: wir rocken das;)

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