Städtereise mit Kindern – Berlin Teil 1

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Städtereise mit Kindern –  Der Horror auf 4 Beinen!

Obwohl ich mir am Samstag Vormittag, mitten im Berliner Zoo, geschworen hatte, NIE, NIE wieder eine Städtereise mit Kindern zu machen, denke ich heute rückblickend etwas anders darüber.

Ich habe tatsächlich überlegt als Titel für diesen Beitrag: „Städtereise mit Kindern – Der Horror auf 4 Beinen“ zu nennen, das wäre aber vermutlich etwas verwirrend, denn wir waren ja zu viert unterwegs und jeder von uns hat zwei Beine… Egal! Der Titel wäre rückwirkend betrachtet nicht ganz passend!

Auf jeden Fall hat sich mal wieder gezeigt, dass alles was Eltern so planen und von dem Eltern glauben, dass es die Kinder bestimmt SUPER, MEGA, GEIL finden nicht immer tatsächlich so zutrifft.

Aber fangen wir vorne an…

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Anreise

Für die Anreise haben wir uns für eine Zugfahrt entschieden. Einfach im Zug sitzen und sich nach Berlin fahren lassen, ohne Stau, ohne Stress und ohne gelangweilte Kinder, das hört sich doch super an oder???

Also buchte ich relativ früh Tickets zum Sparpreis. Stuttgart – Berlin und wieder zurück für 2 Erwachsene und 2 Kinder (die noch umsonst mitfahren) incl. Reservierung. Bezahlt habe ich 98,00 EUR. SUPER oder???? Ich behaupte mal, die Anreise mit dem Auto incl. Parkgebühren in Berlin wäre teurer gewesen.

Und tatsächlich war die Anreise echt angenehm! Im ICE von Stuttgart nach Hannover habe ich gleich das WLAN und auch den Maxdome Account entdeckt und war überaus glücklich, als meine Kinder eine Doku über Haie aussuchten! Es gab dann noch die eine oder andere Folge Sesamstrasse und anschließend wurde gemalt, UNO Junior gespielt bzw. Feen gegen Dinos gespielt. Das Umsteigen in Hannover klappte problemlos und schon kurz darauf waren wir in Berlin! Top!

 

Ankunft in Berlin

In Berlin angekommen suchten wir zunächst die Touristeninformation. Ich hatte zwei Gutscheine für die Berlin WelcomeCard (AB für 4 Tage), damit kann man im gesamten Berliner Gebiet (hier ein Screenshot der Homepage) die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.

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Das war echt entspannt. Einfach in die nächste Bahn oder den nächsten Bus hüpfen ohne ständig neue Fahrscheine zu kaufen. Mit kleinen Kindern in einer Großstadt ein MUSS finde ich. Meine Kinder sind sehr gut zu Fuß, beide laufen sie schon große Strecken, aber auch die zwei sind mal müde! Wir haben das Angebot jedenfalls rege genutzt!

Die Berlin WelcomeCard bietet aber noch mehr Vorteile, welche das sind erklären euch die Profis am besten:

Sie bietet Ihnen freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie stark vergünstigt Eintritte zu den bekanntesten Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Mit der Berlin WelcomeCard haben Sie exklusiven Zugang zu den Berliner Museen und Schlössern, verkürzen Ihre Wartezeit bei vielen beliebten Eintritten und erhalten besondere Angebote unserer ausgewählten Partner aus Kultur, Theater und Gastronomie. So wird Berlin zu einem günstigen Erlebnis für jeden Besucher – ob bei Ihrer ersten Berlin-Reise, mit der ganzen Familie oder als anspruchsvoller Berlin-Kenner. (Quelle: Homepage Berlin WelcomeCard)

Nachdem wir die Berlin WelcomeCard hatten sind wir direkt in die nächste Bahn, denn die sollte uns direkt vor das Hotel bringen. Einfacher gesagt als getan, denn wenn Mama nicht aufpasst und man am Oranienburger Tor statt an der Oranienburger Strasse aussteigt muss man den Rest des Weges laufen. 🙄

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Ankunft im Hotel

2010 war ich das erste Mal mit meinem Mann in Berlin… Damals hatten wir noch keine Kinder, auf der Suche nach einem Hotel welches zentral gelegen war, so dass wir alles fußläufig oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anschauen konnten, bin ich auf die Meininger Hotels gestoßen. Damals haben wir das Meininger am Hauptbahnhof gebucht. Dieses Mal, mit den Kindern, waren wir im Meininger Humboldhaus, welches nur 0,7 km von der Museumsinsel liegt.

Nach dem kurzen und sehr freundlichen Check In haben wir unser Zimmer aufgesucht um unser Gepäck auszupacken. Unser Zimmer war ein 6-Bett-Zimmer, davon 1 Doppelbett und 2 Stockbetten, es gab ein Bad mit Dusche und ein separates WC. Dazu noch einen Tisch mit 6 Hockern und einen kleinen Fernseher. Das Zimmer war modern, zweckmäßig ausgestattet und (was mir am wichtigsten ist) war sehr sauber!

Die Kinder stürmten gleich die Betten und während klar war, dass meine Tochter oben schläft (das tut sie zu Hause auch), hatte ich mit Christian ein kleines Problem. Er war auf der Leiter sehr unsicher, denn zu Hause haben wir eine schräge Leiter mit breiten Trittstufen. Im Hotel war die Leiter gerade und hatte nur dünne, runde Sprossen.

Das Bett oben war durch einen Rausfallschutz gesichert, aber da ich meinen Sohn kenne und ganz genau weiß, dass er fast jede Nacht zu mir ins Bett kommt, war es mir zu unsicher ihn oben schlafen zu lassen. Die Betten unten waren nicht durch einen Rausfallschutz gesichert. Also schlief mein Sohn gleich im Gräble!

Notiz: Rausfallschutz mitnehmen, falls eure Kinder einen brauchen! Bei unserem nächsten Aufenthalt in einem Meininger Hotel werde ich vorbereitet sein.

Ich hätte mir noch einen Tritthocker im Bad gewünscht, damit meine Kinder selbständig und bequemer an das Waschbecken und auf die Toilette kommen können.

Das Frühstück im Hotel war lecker und abwechslungsreich. Für jeden war etwas dabei, egal ob Müsli, Marmelade, Wurst, Käse oder gekochte Eier. Jeder konnte essen was er möchte! Im Speisesaal waren meine Kinder von den Fototapeten begeistert, die auch Dinosaurier zeigten und darauf freuten sich beide sehr.

Der erste Abend in Berlin

Nach dem auspacken ging es auch direkt weiter. Ich habe schon zu Hause ein Restaurant ausgesucht, welches in der Nähe lag, ich hatte weder Lust zu suchen noch darauf, mit den Kindern von einem Lokal ins andere zu wandern weil alles voll ist.

Ich kann es euch nur empfehlen, schaut euch an, was in der Nähe des Hotels liegt und reserviert für den ersten Abend. Das ist so viel entspannter.

Wir waren im  „Das Rosmarin“. Unter der Leitung von Irina bereitet das Team mediterrane Speisen in der offenen Küche zu und alle Gäste können zusehen. Das Restaurant ist sehr kinderfreundlich, meine beiden hatten gleich etwas zum Malen und waren so beschäftigt während Mama und Papa die Speisekarte wälzten. Für die Kinder gab es eigene Kindergerichte, die Preise fair und die Portionen groß. Gegessen haben wir…. Spaghetti Frutti di Mare, Spargelrisotto mit Zander, eine Kinderpizza und ein Kinderschnitzel mit Pommes.

Super: Der Räuberteller, für 0,00 Eur. Die Kinder bekommen ein Teller und Besteck und können bei Mama und Papa räubern. Oder bei den Geschwistern. Die Portionen sind echt groß und hätte ich das gewusst, hätte ich nur 1 Gericht für beide Kinder bestellt.

Definitiv kann ich euch aber „Das Rosmarin“ sehr empfehlen.

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Nach dem Essen

Nach dem Essen haben wir die Kinder gefragt ob sie noch Lust auf einen Spaziergang hatten, denn es war gerade mal 18:30. Die Kinder hatten Lust, doch dann begann es anstrengend zu werden!

Meine Kinder wachsen in einem kleinen Ort auf und haben gewisse Freiheiten, die sie in Berlin abgeben mussten. Das war schwierig für sie jetzt plötzlich nicht mehr einen halben Kilometer vor mir laufen zu dürfen.

Auch auf dem Spielplatz im nahegelegenen Park war ich nur am ermahnen. Hebe keinen Müll vom Boden auf, lauf nicht weg wo ich dich nicht sehen kann usw. Zum Glück waren wir zu zweit und so ist jeder einem der Kinder hinterher.

Wir sind dann noch an der Spree entlang gelaufen, haben ein Eis gegessen, den Kinder den Alex gezeigt und sind dann mit der Bahn wieder zurück zum Hotel gefahren. Die Kinder sind ins Bett gefallen und haben bald darauf geschlafen.

Was das Wochenende noch so brachte und was wir erlebt haben, erzähle ich euch nächste Woche!

Fortsetzung folgt… HIER

 

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5 Gedanken zu „Städtereise mit Kindern – Berlin Teil 1

  • 7. Juni 2017 um 19:54
    Permalink

    Bis hierhin klingt es ja noch entspannt.

    Ich denke auch, es ist gut, vieles im Vorfeld zu planen, sonst kann es hinterher problematisch werden. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil.

    Liebe Grüße,

    Ira Jade
    https://irajade.blogspot.de/

  • 31. Mai 2017 um 11:58
    Permalink

    Ui, ich kann mir gut vorstellen, dass es schwierig ist, Kinder, die auf dem Land leben, in der Großstadt dauernd zu maßregeln. Sie können einfach nicht einschätzen, wie unterschiedlich es dort zugeht. Aber auch das habt ihr sicher super gemeistert und konntet auch die folgenden Tage noch genießen 🙂
    LG
    Hannah von http://justlikehannah.de/

  • 31. Mai 2017 um 9:54
    Permalink

    Ja, der Horror auf 4 Beinen kommt dann im nächsten Teil zum tragen… 😉

  • 31. Mai 2017 um 7:50
    Permalink

    Klingt doch gut bis jetzt? 😉
    Wir sind immer gerne mit unseren Jungs auch in Städte gefahren. Gerade Berlin haben wir oft besucht und machen das immer noch fast jedes Jahr. Ein bisschen Routine hilft natürlich. Und sich nicht zu viel vornehmen.
    Bin gespannt, wie es bei euch weitergegangen ist. ☺

Kommentare sind geschlossen.